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Haben nach dem zweiten späten Sieg gut lachen (v.l.) die Suderwicher Tim von Rekowski, Leon Dwinger und Lasse Sternemann.

Fußball: Stadtmeisterschaft Senioren II

Diese Teams stehen schon in der Endrunde - so lief Tag drei in Recklinghausen

Spät aber nicht zu spät fielen die Entscheidungen am dritten Tag der Fußball-Stadtmeisterschaft beim SSC Recklinghausen. Titelverteidiger SW Röllinghausen kassierte ein herbes 0:3.

GRUPPE A

SW Röllinghausen - SV Hochlar 28 0:3.

Am Auftaktspieltag hatte SWR beim 8:0 über FC 96 noch ein deutliches Zeichen gesetzt. Nur einen Tag später brachte der SV Hochlar 28 das Team von Thomas Speicher wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Der Titelverteidiger musste sich mit 0:3 (0:1) geschlagen geben. Christian Schürmann besorgte kurz vor der Pause den Hochlarer Führungstreffer (29.), den Marcel Münninghoff (60.) und Nick Kwasny (60.+1) ausbauten. 

Hochlars Nick Kwasny (M.) scheitert hier noch an SWR-Keeper Philipp Ress und Abwehrmann Klaus Herzog.

„Gestern waren es 38 Grad, heute auch. Die Jungs sind keine Maschinen“, hielt Speicher schützend seine Hand über seine Spieler. „Davon ab haben wir uns die Niederlage selbst zuzuschreiben. Hochlar war besser“. Zumindest cleverer, denn die Taktik der Segensberg-Elf ging auf. „Wir wollten Röllinghausen erst einmal kommen lassen“, erklärte Übungsleiter Timo Posorski. „Man hat gesehen, dass vom Gegner nur noch lange Bälle kamen."

GRUPPE B

SG Suderwich - FC Leusberg 1:0. 

Mit ihrem zweiten Sieg machte die SG Suderwich am ersten Spiel des gestrigen Abends den Sieg in Gruppe B perfekt. Beim knappem 1:0 über den FC Leusberg zeigte die Mannschaft von Tim Schell erneut, dass sie etwas für späte Tore übrig hat. Gegen den SV Herta hatte die SGS bereits in der Schlussphase getroffen. Diesmal erzielte Johannes Wuttke das Tor des Tages (59.). Während Suderwich nach dem 3:2 zum Auftakt gegen Herta nun sicher in der Zwischenrunde steht, duellieren sich der FC Leusberg und der SV Herta 23 heute Abend (19 Uhr) um das zweite Endrunden-Ticket.

GRUPPE A

Genclikspor - SF Stuckenbusch 1:2.

 Auch im letzten Spiel des Abends an der Langen Wanne zeigte das Thermometer immer Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke an. Und Genclikspor, das unbedingt einen Sieg zum sicheren Weiterkommen benötigte, stellte sich gleich zu Beginn selbst eine schwere Aufgabe. Bei der ersten Hereingabe von Stuckenbuschs Timo Pluta hielt Innenverteidiger Moussa Fofana Bala den Fuß hin und fälschte unhaltbar für Schlussmann Beytullah Kerter ab – 0:1 (2.).

Nicht die frühe Entscheidung: Timo Pluta (l.), von Gencliks Burak Cakalli bedrängt, verpasst das 2:0.

Nach Wiederanpfiff mussten die Rot-Weißen ihrer engagierten Arbeit gegen den Ball immer mehr Tribut zollen. „Stehend k.o.“ heißt das dann im Fachjargon. Und Genclik kam immer besser auf. Dogus Güney überwand nach einem entschlossenen Dribbling Stuckenbusch-Torhüter Marian Berges zum 1:1 (46.) und läutete damit eine durchaus kuriose Schlussphase ein. Lukas Veltmanns absurder Fehlschuss, als er den leeren Kasten nicht traf, hätte das Stuckenbuscher Nervenkostüm extrem beruhigen können. Das tat dann Fabian Mlodoch, der nach zuvor diversen Fehlentscheidungen, ob Schuss oder Ablage, doch den Weg ins Tor fand – 2:1 (60.+1). Zuvor hatte Genclik mehrfach den Siegtreffer auf dem Fuß.

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