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Nino Schlutt (l.) und die Sportfreunde Stuckenbusch sind nicht nur in diesem Duell gegen Hillerheide und Max Kadura im Vorteil.

Fußball

Maass lässt Stuckenbusch jubeln

Recklinghausen - Die Sportfreunde Stuckenbusch haben auch das dritte Bezirksliga-Derby dieser Spielzeit gewonnen und sich gegen den FC/JS Hillerheide mit 1:0 (1:0) durchgesetzt. Das "goldene Tor" erzielte Christoph Maass.

Als Mann des Tages durfte sich bei der Elf vom Leiterchen jedoch Torhüter Niko Wollny feiern lassen, der auch die besten Chancen der Gäste von der Maybacher Heide eliminierte. Nach Chancen gerechnet war der Stuckenbuscher Erfolg glücklich. Hillerheide hatte mehr und auch die besseren Möglichkeiten.

Das einzige Tor des sonnigen Nachmittags fiel früh. Christoph Maass kam im Zentrum zum Abschluss, traf den Ball aber nicht richtig. Sein Schüsschen erwischte jedoch Gäste-Keeper Michel Schnell auf dem falschen Fuß. Der Ball wurde immer länger und sprang vom Innenpfosten zur Stuckenbuscher Führung ins Tor (14.). Auch die nächste gute Chance hatten die Sportfreunde: Diesmal parierte Hillerheides Schlussmann einen Strahl von Maass aber glänzend (23.).

Die Mannschaft von Rabih Such taute erst kurz vor der Pause auf und hätte eigentlich ausgleichen müssen. Zunächst parierte Wollny gegen Tim Gilgner (40.). Eine Minute später fischte er einen Freistoß von Bryan Guddatis aus dem Winkel. Fast direkt nach Wiederbeginn die nächste Großtat des 22-jährigen Schlussmanns: Er verhinderte gegen Christian Konzok das sicher scheinende 1:1 (47.). Fast im Gegenzug vergab Maass nach einer Freistoßflanke von Marvin Schulz die Chance zum 2:0. Auf der anderen Seite ging das Duell von Konzok und Wollny weiter: Wieder war der Stuckenbuscher Schlussmann zur Stelle (58.).

Große Aufregung dann in der 64. Minute. Im Mittelfeld ging Michell Kasbrink zu Boden, offensichtlich nach einer Tätlichkeit von Nils Vespermann. Schiedsrichter Simon Wagemann zückte sofort die Rote Karte. Dass der Sünder beteuerte, provoziert worden zu sein, durfte der Unparteiische nicht als Entschuldigung gelten lassen.

Einschließlich der Nachspielzeit mussten die Hausherren eine halbe Stunde in Unterzahl bestehen. Mit Glück und Geschick verteidigten sie den Vorsprung. Zwar belagerten die Gäste das Stuckenbuscher Tor, doch bis auf die Chance von Moritz Bleyer, der aus kurzer Distanz verzog (68.), erarbeiteten sich die Grün-Weißen keine klaren Möglichkeiten.

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