96-Kapitän Murat Tatar (l.) ist hier nicht aufzuhalten.
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96-Kapitän Murat Tatar (l.) ist hier nicht aufzuhalten.

Fußball

Zwei grundverschiedene Halbzeiten - am Ende macht's der FC Marl deutlich

  • Meike Holz
    vonMeike Holz
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Zwei grundverschiedene Halbzeiten haben die Zuschauer beim Testspiel zwischen A-Kreisligist FC 96 Recklinghausen und dem klassenhöheren FC Marl in Sportzentrum Hohenhorst gesehen.

  • A-Kreisligist  FC 96 erwischt guten Start und geht verdient in  Führung
  • Beim FC Marl macht sich im ersten Test die lange Spielplause bemerkbar
  • Bezirksligist spielt eine Halbzeit in Überzahl

Unter dem Strich stand zwar ein 6:1 (0:1)-Erfolg für den ambitionierten Bezirksligisten aus Marl. Dessen Trainer Mani Mulai räumte hinterher aber ein, dass die Gastgeber seiner Mannschaft nach fünf Monaten ohne Spiel in der ersten Halbzeit das Leben „richtig schwer gemacht haben“ – was passende Worte in der Kabine nach sich zog. 

Mit der Leistung der Recklinghäuser Fußballer war 96-Spielertrainer Pascal Kötzsch hingegen sehr zufrieden. „Wir haben sehr gut verteidigt.“ Und Marl daher kaum nennenswerte Chancen zugelassen, sodass FC-Torhüter Michael Strzys kaum gefordert war. 

Fatih Aldibas patzt und trifft

Das konnten die favorisierten Gäste nicht von sich behaupten. Der Vorstoß von Sven Hagemeister konnte nur robust gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verschoss jedoch Fatih Aldibas (16.). Nur vier Minuten später machte er es aber besser – 1:0. 

Kötzsch haderte nach dem Spiel des FC 96, der  in dieser Saison wohl von  vier Seniorenmannschaften im Spielbetrieb vertreten wird  -  etwas mit dem Unparteiischen. „Wir hätten einen zweiten Elfmeter bekommen können.“ Der Pfiff blieb jedoch aus. Stattdessen sah der bereits verwarnte Spielertrainer kurz vor der Pause die Gelb-Rote Karte, als er einem Zweikampf Ball und Gegner traf. 

Doppelschlag nach der Pause

In Unterzahl hatte der FC 96 in der zweiten Halbzeit einen schweren Stand. Zumal Mulai in der Pause von seiner Elf ein schnelles Tor einforderte. Den Worten ließen Ahmed Bakare (47., 66., 80.), Pascal Vasic (49., 71.) undNeuzugang Michael Zoladz (83.) alsbald Taten folgen.

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