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Die Sportfreunde Stuckenbusch sind Hallenstadtmeister 2020.

Fußball

Glückwunsch per Mikrofon - Nachlese zur Hallenstadtmeisterschaft in Recklinghausen

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  • Kevin Korte
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Alle Turnierspiele sind ausgetragen, die Trophäe ist verteilt. Trotzdem sorgte die Hallenstadtmeisterschaft wieder für Gesprächsstoff. Was von noch den Titelkämpfen übrig blieb...

  • Ein Gencliker Angreifer feiert seinen runden Geburtstag im Trikot
  • Nur eine Rote Karte trübt die Fairplay-Bilanz
  • Lob und Kritik für Ausrichter Genclikspor

Mit den Sportfreunden Stuckenbusch hat ein neuer Hallenstadtmeister das Zepter übernommen. Sportlich war der neue Titelträger aufgrund des souveränen Finaltags über jeden Zweifel erhaben. Was abseits des Sportlichen noch wichtig war, gibt's in unseren Notizen.

• Titelverteidiger: Neues Dress, alter Erfolg. Das Gefühl den Silberpokal in die Höhe zu recken, kennt Bryan Guddatis aus dem Vorjahr. Da spielte der 21-Jährige für den FC/JS Hillerheide. Ein weiterer Titelverteidiger: Niklas Humenscheimer-Korziak. Der Winter-Zugang von SW Röllinghausen II gewann 2019 den dicken Pott bei den Zweitmannschaften.

• Geburtstagskind: Versprochen ist versprochen. Um Punkt 14:42 Uhr am Sonntag ergriff Hallensprecher Muharrem Gürbüz das Mikrofon und gratulierte Genclik-Angreifer Levent Oral zum 30. Geburtstag. Den Spielbetrieb störte das nicht: Die Süder und die SG Suderwich wärmten sich da für das Zwischenrunden-Spiel auf.

• Rote Karte: Ausgesprochen fair verliefen die Titelkämpfe. Obwohl verbissen um jeden Punkt und jedes Tor (und darauf kam es in der Endabrechnung mehrfach an) gekämpft wurde, gab es keine größeren Ausschreitungen. Die einzige Rote Karte erhielt der Leusberger Waissou Chaaban (Foulspiel plus Meckern) im hitzigen Zwischenrunden-Spiel zwischen dem FCL und Hillerheide, wo es eben um jedes Tor ging.

• Austragungsort: Man kennt das. Nach einem Umzug braucht es eine Weile, bis sich alles eingespielt hat. Genclikspor „litt“ unter dem zweifelhaften Vergnügen, der erste Ausrichter im millionenschwer renovierten „alten“ Wohnzimmer, der Kuniberghalle, zu sein. Die frisch eingebaute Küche durfte der Ausrichter nicht nutzen, musste behelfsweise große Wasserkanister herankarren um einen reibungslosen Verkauf in der Cafeteria zu gewährleisten. Der neue Seminarraum auf der Tribüne kostete rund 100 Zuschauer, erklärte Gencliks Vorsitzender Hakki Gürbüz. „Das ist ärgerlich.“ Einige Eintrittsgelder seien dadurch verloren gegangen, weitere Einnahmen durch ausbleibenden Verkauf auch. „Wir müssen das Beste aus der Situation machen“, nahm es Geschäftsführer Muharrem Gürbüz gelassen. Trotzdem erntete der Ausrichter viel Lob, aber auch Kritik.

• Eintrittspreise: Gerade am Samstag erzeugte der Ausrichter mehrere Stirnrunzler. Fünf Euro Eintritt seien schön und gut, meinte ein Zuschauer. „Aber auch Frauen und 13-Jährigen einen Fünfer abzuknöpfen, ist eine Unverschämtheit.“

• Neue Tradition? Im Vorjahr richtete der FC/JS Hillerheide zum 100. Vereinsbestehen die Hallen-Titelkämpfe aus, in diesem Jahr erhielt Genclik den Zuschlag anlässlich des 25. Geburtstags. 2021 wird der FC 96 übrigens 25...

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