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Der neue Leusberger Vorstand um (v.l.) Hans Lühn, Ute Leberecht, Yasmin Poloch, Klaus-Dieter Lewin, Arno Ratajczak und Marc Altenburg.

Fußball

Neues Führungsteam

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SÜD - Es wird wohl keinen anderen Fußball-Klub im Stadtgebiet geben, bei dem Innen- und Außensicht derart auseinanderklaffen wie beim FC Leusberg. Das verdeutlichte einmal mehr die Jahreshauptversammlung im Vereinsheim an der Strünkedestraße.

Werden die Süder aufgrund der Kunstrasen-Vergabe immer noch äußerst kritisch beäugt, rühmt sich der FCL dafür mit seiner Senioren-Fußball-Abteilung „auf bestem Wege“ zu sein, wie Geschäftsführer Arno Ratajczak in seinem Jahresbericht ausführte.

In der Tat fuhren die Senioren I mit Rang drei „das wohl beste Ergebnis seit langer Zeit“ ein, so Ratajczak. „Darauf sind wir extrem stolz. Wir sind auf dem Weg nach oben.“ Auch die Senioren II haben sich im Spielbetrieb etabliert. Fehlt nur ein funktionierender Jugend-Spielbetrieb. „Den müssen wir wieder ans Laufen bekommen“, weiß der wiedergewählte Vorsitzende Hans Lühn. „Es nicht das Problem, 40 Kinder zu bekommen, sondern Übungsleiter und Betreuer sind das Problem“, ergänzt Ratajczak.

Dem nimmt sich weiterhin ein sechsköpfiges Führungsteam an. Neben Hans Lühn wurden auch Stellvertreter Marc Altenburg und Geschäftsführer Arno Ratajczak einstimmig wiedergewählt. Neu sind Klaus-Dieter Lewin (2. Geschäftsführer) sowie die Kassiererinnen Yasmin Poloch und Ute Leberecht. Das Trio ersetzt „die junge Garde“ um Keven Cruse, Kevin Pließing und Dennis Lorenz, die aus beruflichen Gründen ihre Ämter zur Verfügung stellten. Was Versammlungsleiter Erwin Palicki „bitter und schade“ fand.

Was zeigt: Die Jahreshauptversammlungen beim FCL sind nicht streng durch choreografiert, es darf gern und leidenschaftlich diskutiert werden. So kam das Thema schnell zum verhältnismäßig mauen Interesse. 30 Stimmberechtigte waren anwesend. „Für einen Verein von 280 Mitgliedern eine unbefriedigende Zahl“, findet Lühn. Der FCL will aktiv werden. „Wir brauchen ein Team hinter dem Team. Um die Last auf mehrere Schultern zu verteilen“, so der Vorsitzende.

Dabei kann der Südstadt-Klub noch auf eine große Zahl an helfenden Händen zurückgreifen, wie die Stadtmeisterschaften im Sommer erneut bewiesen. Und mit einem Vorurteil wollte Ratajczak unbedingt aufräumen: „Wir haben kein Abonnement als Ausrichter. Früher war es fast unmöglich, die Stadtmeisterschaft auszurichten. Aber wir sind scheinbar die Einzigen, die in der Lage sind, die Spiele vernünftig auszurichten.“

Zudem sollen zwei bauliche Missstände beseitigt werden. Dass die Duschen oft kalt bleiben, dem habe sich nun eine Fachfirma angenommen. Zudem steht der Klub in engem Kontakt mit der Stadtspitze bezüglich einer neuen Flutlicht-Anlage. „Wir haben den bestbeleuchteten Waldweg in der Region“, sagt Ratajczak. „Nur unsere Fußballer spielen im Dunklen.“ Zeitnahe Abhilfe habe Bürgermeister Christoph Tesche versprochen, erklärt Ratajczak.

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