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Bei Genclikspor hadern sie immer noch mit der Niederlage gegen den SV Herta 23. Auch weil Süleyman Demirci seine Treffsicherheit verlor.

Fußball

"Nicht unser Anspruch"

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RECKLINGHAUSEN - Dranbleiben – so lautet die Devise für Genclikspor und den SV Hochlar 28 für die Nachholpartien am Ostermontag. Während beim SVH die Ziele eher ideeller Natur sind, um dem scheidenden Übungsleiter einen ordentlichen Abschied zu bereiten, kämpfen die Süder im Fernduell mit Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop um den Bezirksliga-Aufstieg.

Genclikspor - DJK Spvgg. Herten.

Kein Zögern, mehr Mut, mehr Risikobereitschaft – für die Süder geht es im Saisonendspurt um nicht weniger als die Meisterschaft. Patzer wie das jüngste 2:3 beim SV Herta sind nicht mehr gestattet. „Zu zurückhaltend“ hat Adem Kurt seine Mannschaft im Derby erlebt. „Die Tagesform hat nicht gestimmt, einige Ausfälle konnten wir nicht kompensieren. Mit der Leistung hatten wir einfach keine drei Punkte verdient“, erklärt der Trainer.

Mit Blick auf den Saisonverlauf schöpft Kurt allerdings Hoffnung. „In solchen Situationen haben wir immer die richtige Reaktion gezeigt.“ In zwei aufeinander folgenden Partien hat Genclik in dieser Spielzeit noch nicht verloren. Der letzten Niederlage – ein 1:3 gegen Flaesheim – folgte ein 7:3 in Hochlar.

Zwar befinden sich die Gäste keineswegs in guter Form – nur ein Sieg aus den letzten acht Spielen. Kurt warnt: „Herten ist eine gute Mannschaft mit starkem Kollektiv.“

TuS Henrichenburg - SV Hochlar 28.

Das 4:6 in Meckinghoven wirkt noch nach, das 3:7 im Derby gegen Genclik sowieso. „In der Abwehr stehen wir zu oft falsch“, analysierte Trainer Henry Schoemaker die beiden Pleiten, zu denen sich ein 0:1 gegen Concordia Flaesheim gesellt. „Dabei spielen wir im Prinzip nicht schlecht“, rätselt der SVH-Trainer über die Ursachen. „Die Leistung stimmt nicht mit unserem Anspruch überein“, sagt Schoemaker. Der sei weiterhin Platz fünf.

Genau jetzt kommt es zu einem „Mentalitätsspiel“, so Schoemaker, bei abstiegsbedrohten Gastgebern, die nochmal den Trainer gewechselt haben. „Ich erwarte großen Widerstand. Henrichenburg spielt jedes Jahr gegen den Abstieg und rettet sich doch immer wieder“, sagt Schoemaker. Dagegen muss Hochlar seine Lauf- und Zweikampfstärke zeigen, um dann zur spielerischen Linie zu finden. Spielgestalter Felix Kranjc ist am Ostermontag wieder fit. Hingegen kränkelt David Meyer.

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