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Der FC Leusberg um Ridvan Öztürk (l.) ist bei Westfalia Vinnum gefordert.

Fußball

Nichts zu verschenken

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RECKLINGHAUSEN - Ein Trio jagt Kreisliga-Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop. Genclikspor, der FC 96 und SV Hochlar 28 wollen den Druck auf den Primus hochhalten. Gen Tabellenkeller blicken hingegen der SV Herta und FC Leusberg.

SV Herta 23 - Teutonia SuS Waltrop:

Diese Taktik, wie sie der SV Herta 23 im Heimspiel gegen Teutonia Waltrop befolgen will, dürfte dem Tabellenführer bekannt sein. „Wir stellen uns hinten rein“, sagt Zakaria Chamdin, „und lauern auf Konter.“ Bereits im Hinspiel (0:1) konnte der Aufsteiger die Mannschaft von Tim Braun damit ärgern. „Wir haben uns einige Chancen herausgespielt, sie aber leider nicht genutzt“, erinnert sich der Teamchef.

Das soll sich auf eigenem Platz möglichst ändern. Schwung nahm der SVH mit dem 3:0-Derbysieg beim FC Leusberg auf. „Das waren drei wichtige Punkte“, sagt Chamdin. Der Tabellenelfte erarbeitete sich damit einen kleinen Vorsprung auf die Gefahrenzone, musste das aber teuer bezahlen: Burak Capakli zog sich einen Schienbeinbruch zu und fällt für den Rest der Saison aus.

Genclikspor - TuS Henrichenburg:

Viele Punkte, davon ist Trainer Adem Kurt überzeugt, wird Teutonia SuS Waltrop in dieser Saison nicht liegen lassen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass auch der Verfolger nicht straucheln darf. „Wir haben keine Punkte zu verschenken“, sagt der Trainer von Genclikspor vor dem Heimspiel gegen Henrichenburg.

Er erwartet ein Spiel wie zuletzt bei Schlusslicht SC Herten, das die Süder mit 3:0 ungefährdet gewannen. „Wir müssen vorsichtig sein, diszipliniert spielen und die Positionen einhalten.“ Da auch der Tabellenvorletzte wohl aus einer gestärkten Defensive heraus spielen wird, soll Genclikspor jedoch mehr über die Außen spielen als zuletzt, so Kurt. „Wir sind gut vorbereitet.“

SV Hochlar 28 - SC Herten:

„Wir wollen in der Rückrunde Großes erreichen“, sagt Trainer Henry Schoemaker. Soll heißen: Der SV Hochlar möchte in der Tabelle noch möglichst weit nach oben klettern. „Die Mannschaft ist heiß“, sagt der Trainer. Im ersten Heimspiel des Jahres sollen die Punkte an der Averdunkstraße bleiben.

Der Tabellenvierte, der am Donnerstag in einem Test bei SuS Olfen 2:2 spielte, erwartet ein defensiv ausgerichtetes Schlusslicht, das auf Konter lauert. „Wir wollen das Bollwerk knacken“, sagt Schoemaker, der wieder auf seinen Torjäger Lukas Matena zurückgreifen kann. Für den verletzten Moritz Ott rückt Niklas Matena in die Innenverteidigung.

Im Hinterkopf hat man beim SVH bereits das Nachholspiel gegen Tabellenführer Teutonia SuS Waltrop am nächsten Dienstag (19 Uhr).

SW Meckinghoven - FC 96:

Das Ziel ist klar. Die Elf von Amel Odobasic möchte sich für das 2:3 im Hinspiel revanchieren. Das erste Aufeinandertreffen, wie auch das jüngste Derby gegen den SV Hochlar, ist dem FC 96 eine Warnung. Nach vorn lieferte der Tabellendritte ein gutes Spiel ab. „Und aus drei Chancen macht der Gegner drei Tore“, hadert Odobasic mit der Defensive. Die soll bei den Dattelnern sicher stehen und möglichst „zu Null spielen“, so der Trainer, der sich auch über einige Rückkehrer freut. Zuletzt musste er auf acht Spieler verzichten.

Westfalia Vinnum - FC Leusberg:

Der Sog nach unten wird stärker. Nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen ist die Mannschaft von Trainer Dirk Sadowicz der Gefahrenzone gefährlich nahe gekommen. Bei den Olfenern, die als Tabellensechster auf eine ähnliche Bilanz zurückblicken, möchte der FC Leusberg die Trendwende einläuten und sich für das 2:3 im Hinspiel revanchieren.

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