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Einzig die Sportfreunde Stuckenbusch mit Bejan Ganiu (l.) liegen im Soll. Für Maurice Mlodoch und die SG Suderwich steht gegen Horst-Emscher II schon viel auf dem Spiel.

Fußball

"Noch fehlen Automatismen"

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RECKLINGHAUSEN - Lediglich die Sportfreunde Stuckenbusch können dem 5. Spieltag entspannt entgegenblick. Das Recklinghäuser Trio SW Röllinghausen, FC/JS Hillerheide und SG Suderwich ist schon zum Punkten verpflichtet, soll nicht schon in der Frühphase der Saison der Druck ansteigen. Eines eint das Trio: Sie können auf den Heimvorteil setzen.

SW Röllinghausen - FC Marl.

In den vergangenen vier Spielen ist es ohnehin schon schwierig gewesen. „Jetzt wartet eine richtig knackige Aufgabe“, weiß Trainer Frank Fuhrmann. Und setzte auf umgekehrte Psychologie. Waren seine Schützlinge gegen Zweckel (1:2) leicht favorisiert, und taten für das Spiel in der ersten Stunde zu wenig, neige seine Elf nun aufgrund der Außenseiterstellung zu Mehrarbeit: „Wir müssen mehr tun.“

Gewiss haben Frank Fuhrmann und Daniel Konert eine Grundformation im Kopf. Doch auch im fünften Spiel müssen die Trainer umbauen. „Dadurch fehlen die Automatismen“, so Fuhrmann. Nicht einsatzbereit sind Niklas Aussem (Urlaub) und Dominik Stramka (verletzt).

FC/JS Hillerheide - Vestia Disteln.

Der Schock vom späten Doppelschlag beim 2:3 gegen Westfalia Gelsenkirchen sitzt tief. Trainer Rabih Such konnte auch noch keine therapeutischen Gegenmaßnahmen einleiten: „Die Mannschaft hat das noch nicht verarbeitet.“

Das Gute am Liga-Alltag: Es geht sofort weiter. „Wir haben die große Chance, das wieder vergessen zu machen“, erklärt Such und liebäugelt mit dem ersten Heimerfolg. „Es würde zu unserer Saison passen.“ Zu schwankend in Leistung und Ergebnissen präsentiert sich der FC/JS. Wofür Such den Erklärungsansatz liefert: „Das ist die Konsequenz aus den Trainingsleistungen.“ Und erlegt sich selbst eine Vorgabe auf: „Es werden nur noch diejenigen aufgestellt, die auch durchweg gut trainieren.“

SG Suderwich - SV Horst-Emscher 08 II.

Nach dem vierten Spieltag hat die Tabelle nur bedingte Aussagekraft. Dennoch beschäftigt man sich in Suderwich ernsthaft mit dem Ranking. „Die Gefahr ist groß, dass wir erstmal unten drin hängen“, weiß Nassir Malyar. Von daher sei die Partie gegen die Gelsenkirchener „unheimlich wichtig“, unterstreicht Malyar. „Wir müssen punkten.“

Den Aufsteiger beobachtete Malyar am Montag. Beim 2:1 gegen Langenbochum – übrigens nächster Gegner der SGS – habe der Trainer Stärken und Schwächen erkannt. „Eine Mannschaft, die rustikal und emotional spielt, konsequent mit langen Bällen agiert“, so Malyar. „Wir müssen die Lufthoheit haben.“

Erler SV - SF Stuckenbusch.

Frank Kandsorra hofft, dass eine alte Floskel wieder auflebt: Mentalität schlägt Qualität. Denn blickt der Teamchef auf die Startelf der Gastgeber, „sind sie durch die Reihe besser besetzt.“

Was nicht bedeute, dass die Rot-Weißen chancenlos seien: „Die Mannschaft hat verinnerlicht, dass wir für jedes Tor und jeden Sieg großen Aufwand betreiben müssen.“ Mit der Einstellung und Leidenschaft aus dem 2:1 gegen Suderwich könne man jeden Gegner bezwingen. Auch besser besetzte Erler.

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