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Der Sportliche Leiter Jürgen Klahs (l.) und Willi Vergin (r.) aus der Suderwicher Fußball-Abteilung rahmen den neuen Trainer der Bezirksliga-Mannschaft, Maik Stocker, ein.

Fußball

Pragmatische Ansätze

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RECKLINGHAUSEN - Maik Stocker übernimmt zur neuen Saison die SG Suderwich. Der neue Trainer muss dabei einen großen Umbruch bewältigen.

Einige Zusagen hat der neue Teamchef bereits eingeholt. Aber auch Stocker weiß, um die prekäre Lage: „Es wird eine Herausforderung“, sagt der 37-Jährige. „Aber ich freue mich auf die Aufgabe.“

Der Wechsel vom bisherigen Architekten der Suderwicher Erfolgself, Nassir Malyar, zu Ligarivale Sportfreunde Stuckenbusch, hatte die Verantwortlichen bei der SGS redensartlich auf dem falschen Fuß erwischt. In der Branche spricht sich herum, dass der Großteil des Kaders nach der Saison den Klub verlässt. Christopher Hoppmann aus der Suderwicher Abteilungsleitung will die Gerüchte nicht kommentieren, meint aber vielsagend: „Nächste Saison werden wir ein junges und hungriges Team stellen.“

Untätig war der Bezirksligist, dem wohl noch ein Sieg (bei noch fünf ausstehenden Spielen) zur endgültigen Rettung fehlt, in den vergangenen Tagen nicht. „Viele Gespräche“ habe man geführt, bestätigt Hoppmann. „Es gibt noch einige Wackelkandidaten.“ Stocker ist aber zuversichtlich. „Das Grundgerüst steht. Wir sind zwar noch auf der Suche, um die Mannschaft zu komplettieren. Die Gespräche mit einigen Neuzugängen sind sehr weit. Ich bin positiv gestimmt“, sagt der B-Lizenz-Inhaber, der aufgrund des zu erwartenden niedrigen Durchschnittsalters gern noch „ein paar alte Säche“ verpflichten möchte.

Zuständig für die Kaderzusammenstellung ist der Sportliche Leiter Jürgen Klahs, in enger Absprache mit Stocker. Einige Testspiele sind bereits festgezurrt. „Es wird eine intensive Vorbereitung“, verspricht der neue Suderwicher Trainer.

Bisher war Stocker vornehmlich im Herner Raum aktiv. Nach seiner Spielerkarriere folgten erste Trainer-Stationen beim SV Holsterhausen, dem SV Wanne II, dem VfB Börnig und Fortuna Herne, die der Finanzbeamte noch bis zum Saisonende mit dem Ziel Klassenerhalt betreut. Die SGS ist Stockers erste Station im Fußballkreis Recklinghausen. „Grundsätzlich ist es ganz gut, wenn jemand von außerhalb wertfrei an die Aufgabe herangeht“, betont Hoppmann.

Rein sportlich will sich Stocker nicht auf einen Stil festlegen lassen. „Mir gefällt schon der Fußball wie ihn Borussia Dortmund spielt“, sagt der Wanne-Eickeler – und pflegt einen pragmatischen Ansatz: „Feststeht, wir müssen gut gegen den Ball arbeiten und defensiv kompakt und gut stehen. Es kommt darauf an, welches Spielermaterial zur Verfügung steht.“ Das werden die nächsten Wochen und Monate noch zeigen.

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