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Fußball

Quartett attackiert die Spitze

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RECKLINGHAUSEN - Mit der absoluten Spitze der Kreisliga A2 haben die Recklinghäuser Teams noch nichts zu tun. Der FC 96, Genclikspor, der FC Leusberg und Hochlar 28, die die Ränge fünf bis acht belegen, haben es aber in eigener Hand, sich weiter vorzuarbeiten. Einzig Aufsteiger SV Herta 23 blickt nach hinten – aus gutem Grund.

SV Herta 23 - TuS Henrichenburg.

Der Auftrag ist klar: „Nachlegen“ möchte Trainer Zakaria Chamdin. Nach dem 3:1 im Kellerduell beim SC Herten soll der Aufsteiger im wegweisenden Spiel gegen den Vorletzten weitere Punkte seinem Konto gutschreiben: „Wir können uns weiter absetzen“, betont Chamdin.

Er und Faruk Turgut werden daher wenig an der erfolgreichen Formation aus dem Herten-Spiel verändern. „Wir haben wenig zugelassen und uns offensiv viele Chancen erspielt. Die Mannschaft hat das Vertrauen verdient.“ Zudem rechnet Chamdin nach drei Niederlagen in Folge mit motivierten Henrichenburgern: „Sie wollen uns nicht davonziehen lassen.“

SV Hochlar 28 - DJK Spvgg. Herten.

Rettet der SVH die Trainingsleistung in das Heimspiel gegen den Vizemeister, dann „werden wir auch erfolgreich sein“, sagt Trainer Henry Schoemaker. Tempo und die Zweikampfführung haben gestimmt. Faktoren, auf die es gegen die routinierten Gäste ankommt. „Herten ist sehr erfahren, weiß in jeder Spielsituation, was zu tun. Aber sie haben ihre Probleme – wie wir“, sagt Schoemaker. Hochlar hat neun Zähler auf dem Konto, Herten sieben. „Der Sieger hat die Möglichkeit, einen Schritt nach vorn zu machen“, sagt der Niederländer.

Glücklicherweise hat sich die Personallage verbessert: Abwehrchef Moritz Ott, Antreiber David Meyer und Torjäger Lukas Matena sind wieder spielfit und werden auch in die Startelf rücken. Dafür fällt Felix Kranjc aus.

Borussia Ahsen - FC 96.

Wenn man für den Sturz des Spitzenreiters verantwortlich zeichnet, steigt schonmal das Selbstbewusstsein. Es ist keineswegs arrogant, wenn Amel Odobasic daher formuliert: „Wenn wir die gleiche Leistung wie gegen Vinnum abrufen, dann können wir uns nur selbst schlagen.“ Das 4:1 unterstrich in aller Deutlichkeit: Qualitativ besitzt der FC 96 einen der besten Kader der Liga. Das Problem liegt aber zwischen den Ohren, weiß Odobasic: „Das hat viel mit dem Kopf und der Einstellung zu tun.“

Die Hausherren, die mit Kai Moczyk von einem Ex-96er betreut werden, hinken mit sieben Punkten auf Rang zehn etwas den Erwartungen hinterher. „Das ändert nichts an unserem Respekt gegenüber dem Gegner“, so Odobasic. „Sie haben alle Waffen, um uns vor Probleme zu stellen“, erklärt Odobasic, der auf Jovica Cirkovic (Urlaub) verzichten muss.

SuS Concordia Flaesheim - Genclikspor.

Wenn wir das auf dem Platz bringen, was wir können“, sagt Adem Kurt mit voller Überzeugung, „dann bezwingen wir jeden Gegner.“ Beim Tabellenzweiten stellt der Teamchef seine Spieler auf einen intensives Auswärtsspiel ein. „Flaesheim hat viele lange und robuste Kerle in der Mannschaft. Bei hohen Bällen müssen wir aufpassen.“ Nicht nur aufgrund der Körperlichkeit erwartet Kurt „eine schwierige Aufgabe. Wer weniger Fehler macht, gewinnt das Spiel.“ Nicht im Kader ist Ilhan Acar, nach dessen Roter Karte bei der DJK Spvgg. Herten.

Vestia Disteln II - FC Leusberg (13 Uhr).

Tore sind garantiert: Bereits 43 Treffer fielen in Partien mit Beteiligung des FC Leusberg. Also über sieben pro Partie (!). Trainer Dirk Sadowicz hofft, dass erneut die Offensive die Oberhand behält – wie beim 7:3 gegen die DTSG Herten.

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