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FFC-Tojägerin Besjana Recica (M.) sicherte dem 1. FFC Recklinghausen in der Nachspielzeit den ersten Regionalliga-Sieg.

Fußball

2:1 fällt in der Nachspielzeit  - 1. FFC Recklinghausen muss sich gegen Aachen  gedulden

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Einstand  nach Maß: Regionalliga-Aufsteiger  1. FFC Recklinghausen 2003 gewann sein Auftaktspiel gegen  Alemannia Aachen mit 2:1. Die  Recklinghäuser  Fußballerinnen mussten sich aber in Geduld üben.

Wer vorzeitig das  Sportzentrum  Hohenhorst verließ, verpasste ein furioses Finale der Mannschaft  von Trainer  Andreas Krznar. Lange  schien seine Mannschaft in der neuen  sportlichen Umgebung auf der  Verliererstraße zu sein. „Ein bisschen viel Geduld“ hätten die Recklinghäuser Fußballerinnen von ihrem Trainer Andreas Krznar eingefordert. „Man hat gesehen, dass wir nichts geschenkt kriegen.“

Aachen spielte sich die besseren Chancen heraus und  ging in der 36. Minute verdient  durch  Svenja  Streller in Führung. 

Deutliche Worte in der Pause

In der Kabine sprach Krznar das an, was ihm in den ersten 45 Regionalliga-Minuten nicht gefiel und fand offensichtlich damit bei seinem Spielerinnen Gehör. „Mit einem ganz anderen Elan“, so der Trainer, startete der 1. FFC in die zweite Halbzeit und spielte sich „Chance um Chance heraus“, so Krznar. „Wir waren zunächst aber nicht zielstrebig genug.“

Das änderte sich in der Schlussphase.  Hanna Lange  gelang aus dem Gewühl heraus der Ausgleich (88.), doch  dabei  beließen es die  Recklinghäuser  Fußballerinnen nicht und konterten. In der Nachspielzeit  traf  Besjana  Recica, die kurz zuvor  noch die Querlatte getroffen hatte, noch zum umjubelten Auftaktsieg des Liga-Neulings (90.+8).

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