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In der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte wollen die Regionalliga-Fußballerinnen des 1. FFC Recklinghausen zusammenrücken, um ab März neu anzugreifen.

Fußball

Vom Sommermärchen zur Wintertristesse -  Regionalliga-Aufsteiger im Abwärtstrend

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Die erste  Saisonhälfte war für die Regionalliga-Fußballerinnen des 1. FFC Recklinghausen 2003 ein Auf und Ab. Aus der Aufstiegseuphorie wurde in den letzten Wochen vor der Winterpause Tristesse.

  • Aufsteiger verabschiedet sich mit Niederlage in die Winterpause
  • Nur drei Punkte aus den letzten sechs Spielen
  • Trainingsauftakt am 8. Januar 2020

Nach der  jüngsten 1:3-Niederlage bei Alemannia  Aachen machte Trainer Andreas  Kznar seinem Unmut  Luft. "Willkommen im Abstiegskampf."  Ins neue Jahr starten die  Recklinghäuser  Fußballerinnen auf dem  siebten Tabellenplatz. Im  tristen Mittelfeld,  näher an den Abstiegsrängen (zehn Punkte) als zu Spitzenreiter Borussia Bocholt (zwölf).

Andreas Krznar hadert er damit, dass seine Mannschaftnicht ihr Potenzial ausschöpft. In den letzten Wochen habe schlichtweg „der Kopf nicht mitgespielt“, meint  Kapitänin Anna-Lena Klos. Mitte Oktober  gewann der  1. FFC  Recklinghausen 2003 letztmals. Aus den nachfolgenden sechs Spielen, darunter einige gegen vermeintlich schwächere Gegner,  holte der Aufsteigerlediglich drei Punkte.

Durststrecke als  Folge der  Saisonvorbereitung?

„Es ist schade, dass wir uns nicht belohnen“, bedauert  die Fußballerin. Woran es liegt, vermag die Mannschaftsführerin so recht nicht zu sagen. Möglicherweise spürt das Team vom Hohenhorst nun  die Folgen der durchwachsenen Sommervorbereitung, in der  man urlaubsbedingt immer wieder einige Ausfälle beklagte. 

Auch wenn der Regionalligist erst am 1. März in die Restsaison startet, bittet Andreas Krznar am 8. Januar zur ersten Trainingseinheit, um sich gezielt vorzubereiten. „Ich denke, das brauchen wir auch“, räumt Anna-Lena Klos offen ein. 

 1. FFC Recklinghausen hat Potenzial

Kein Zweifel bestehe daran, dass der 1. FFC „an guten Tagen jeden schlagen kann“, betont die 29-Jährige. Das bewiesen die Recklinghäuser Fußballerinnen , die in der Westfalenliga ungeschlagen blieben und mit „Glück und Aufstiegseuphorie“, so Anna-Lena Klos, gut in die neue sportlichen Umgebung starteten. 

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