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Im Hinspiel setzten sich Luka Meyer (r.) und SW Röllinghausen mit 2:1 beim FC 96 um Maximilian Wilk durch.

Fußball

Frühstart mit dem Derby - SW Röllinghausen erwartet den FC 96

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Er ist da und schon wieder weg: Im Kreisliga-Derby bei SW Röllinghausen muss der FC 96 noch auf seinen neuen Teamchef Lukas Dzierzega verzichten.

  • Zum Pflichtspiel-Auftakt kommt es in der Kreisliga A2 zum Derby
  • SW Röllinghausen empfängt den FC 96 Recklinghausen
  • Die Hohenhorster starten ohne Trainer Lukas Dzierzega

Schon am heutigen Sonntag steigt das erste Pflichtspiel in der Kreisliga A2. SW Röllinghausen empfängt im Derby den FC 96 Recklinghausen (14:30 Uhr, Klarastraße).

Nach der Winterpause glauben beide Trainer nicht an einen spielerischen Leckerbissen. „Die Vorbereitung war nicht optimal. Aber es ist ein Derby und die Jungs sind und heiß und wollen alles raushauen“, verspricht SWR-Trainer Frank Fuhrmann. An der Klarastraße wird (sehr wahrscheinlich) auf Asche gespielt. „Spielerische Lösungen zu suchen, wäre der falsche Ansatz. In unserer Situationen müssen wir erstmal die Zweikämpfe annehmen“, erklärt der neue 96-Coach Lukas Dzierzega deshalb. 

Turbulente Woche beim FC 96 Recklinghausen

Unter der Woche hatten der Sportliche Leiter Adrian Przibilka und Trainer Amel Odobasic ihre Ämter zur Verfügung gestellt. Den Trainerwechsel am Hohenhorst beobachtet Fuhrmann kritisch: „Das kann einen Schub geben. Auch, wenn der Verein im Umbruch ist. Wir müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren.“ Im letzten Test beim DSC Wanne-Eickel II (1:0) erkannte Fuhrmann „schon gute Ansätze. Daran müssen wir anknüpfen.“ Das Hinspiel am Hohenhorst gewann SWR mit 2:1.

Von der Außenbahn an die Seitenlinie: Lukas Dzierzega, bisher Flügelspieler beim FC 96, ist künftig Trainer bei den Hohenhorstern.

Im ersten Pflichtspiel muss der FC 96 noch ohne seinen neuen Trainer auskommen. Der neue Teamchef verabschiedet sich in einen lange verabredeten Kurzurlaub. „Das ist natürlich sehr unglücklich“, sagt Dzierzega, der jedoch Aufbruchstimmung wahrnimmt. „Wir konnten ordentlich trainieren. Im Kader stehen 17 Spieler“, verweist Dzierzega.

Nach dem Derby ist der FC 96 drei Wochen spielfrei. „Diese Zeit werden wir nutzen, um Taktik, System und Spielidee weiter zu verinnerlichen.“ Das nächste halbe Jahr mag sich der Teamchef weniger am Gegner ausrichten. „Es geht darum, unseren Spielstil durchzudrücken. Das müssen die Jungs lernen.“

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