Fußball

In Röllinghausen soll's klick machen

Recklinghausen - Die Null soll weg. Bezirksliga-Aufsteiger SW Röllinghausen erwartet am Sonntag den SV Horst-Emscher II und hofft auf den ersten Saisonsieg. Nachlegen will hingegen der FC/JS Hillerheide, wie auch die SG Suderwich und die SF Stuckenbusch ihrem Konto etwas Zählbares hinzufügen wollen.

FC/JS Hillerheide - BG Schwerin.

„Ganz große Erleichterung“ sei spürbar gewesen. „Der Druck ist gewichen“, berichtet Trainer Rabih Such. Der jüngste 3:2-Erfolg beim SC Hassel hatte vor allem tiefenpsychologische Wirkung beim FC/JS. „So wie wir gegen Hassel gespielt haben, mit dieser Energie und Leidenschaft – das zeichnet uns aus. Die Mannschaft glaubt wieder an sich“, berichtet Such.

Die Konsequenz: Der eingeschlagene Weg wird nicht verlassen. „Ein paar Anpassungen“ schweben Such vor: Die eingewechselten Moritz Bleyer und Alexander Geßner bewarben sich mit ihren Leistungen für einen Startplatz – ebenso wie die Rückkehrer Julian Michalski (Urlaub) und Max Kadura (Sperre).

Da nach Suchs Ansicht Schwerin „eine Wundertüte“ darstellt, konzentriert sich der Teamchef auf die eigene Leistung: Wieder hinten sicher zu stehen und schnell zu kontern, sei die Heider Maxime. „Wir können den Auswärtssieg in Hassel veredeln.“

SW Röllinghausen - SV Horst-Emscher II

. Eigentlich sind der Worte genug gewechselt. „Es muss klick machen“, sagt Daniel Konert. „Jetzt.“ Der Aufsteiger steht vor einem „ganz entscheidenden Spiel“, in dem lediglich Kapitän Dominik Stramka passen muss. Konert und Frank Fuhrmann hoffen auf den Durchbruch, auf die Ankunft in der Bezirksliga.

Die Derby-Niederlage in Stuckenbusch (1:2) wurde nochmals detailliert aufgearbeitet. Quintessenz: „Die Chancenverwertung muss besser werden.“ Es müsse eben „klick“ machen.

Westfalia Gelsenkirchen - SG Suderwich.

Nassir Malyar ist schon beeindruckt. Nicht nur, weil die Westfalia mit neun gesammelten Punkten vor der SGS steht. „Sie haben die Spiele gewonnen, die man gewinnen sollte, um in der Klasse zu bleiben.“

Und: „Die Mannschaft kann mehr als nur verteidigen. Sie sucht mittlerweile auch spielerische Lösungen.“ Dagegen muss sich die SGS verbessern: „Unser Gesamtkonstrukt gegen den Ball war häufig zu wacklig. So kannst du in der Liga nicht bestehen.“ Allerdings stimmt der Trend: Beim torlosen Remis in Langenbochum stand erstmalig die Null.

BV Rentfort - SF Stuckenbusch

. Eine Auswärtsfahrt in den Gladbecker Westen besitzt Züge eines Zahnarztbesuchs: Einmal im Jahr muss er sein. Er kann glimpflich ausgehen oder auch sehr schmerzhaft sein. Beim BVR unterlagen die Sportfreunde bereits mit 1:5 und 3:7.

Frank Kandsorras letzte Stippvisite in Rentfort, noch als Trainer Westfalia Gelsenkirchens, endete in einem 1:6. „Auf Kunstrasen entwickelt sich ein anderes, ein schnelleres Spiel. Da ist Rentfort im Vorteil. Sie haben offensiv eine brutale Qualität, gehen mit ihrer Schnelligkeit auf die Schnittstellen.“ Das Gegenmittel: „Wir müssen die Ordnung halten, eng und kompakt stehen. Ich erwarte, dass wir konzentriert und engagiert agieren.“

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