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Stark am Ball: Sascha Drepper (l.) behauptet das Spielgerät gegen Röllinghausens Dirk Kitsch. Auf dem Feld soll der 20-Jährige seine Kreativität ausleben

Fußball

"Ein Spieler, wie ich sie mag" - Stuckenbuscher Neuzugang ist der Hoffnungsträger

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Im Winterfenster nachzubessern ist eher kompliziert. Die Sportfreunde Stuckenbusch haben ihre Mittelfeldzentrale neu ausgerichtet. Ein Kreativkopf soll das Spiel ankurbeln.

  • Sascha Drepper soll für die krativen Momente im Stuckenbuscher Spiel sorgen
  • Für den 20-jährigen Mittelfeldspieler steht zunächst der Spaß im Vordergrund
  • In der Tabelle soll es aber nach oben gehen

Ein paar Plätze in der Tabelle dürfe es schon nach oben gehen. Die erste Ansage von Winter-Neuzugang Sascha Drepper verdeutlicht: Bei den Sportfreunden Stuckenbusch soll es nach der Winterpause ambitionierter und flotter zugehen. Dafür soll auch der 20-jährige Mittelfeldspieler sorgen, der zuletzt für Westfalenligist SV Sodingen spielte.

Bereits im Sommer habe Stuckenbuschs Trainer Nassir Malyar bereits Kontakt aufgenommen, schildert Drepper. „Da hatte ich Sodingen schon zugesagt und durch die Hinrunde ist eine neue Situation entstanden“, so der Hertener. Unter Trainer Timo Erkenberg konnte sich Drepper nicht durchsetzen. „Aber in letzter Zeit habe ich wenig Spielpraxis bekommen. Jetzt will ich den Spaß am Kicken zurückgewinnen.“

Und da Malyars Interesse am Offensivspieler nicht erkaltet war, „bin ich hartnäckig geblieben“, sagt der Stuckenbuscher Trainer. „Für Bezirksliga-Verhältnisse ist Sascha mit seinen Fähigkeiten ein Unterschiedsspieler“, betont Malyar im besten Trainersprech. „Er ist ein Spieler, wie ich ihn mag: Technisch versiert, kann mit Tempo auf die Abwehr zugehen und hat einen guten Abschluss.“

Einstand mit dem Stadtmeistertitel

Auf die Vorschusslorbeeren reagiert Drepper noch zurückhaltend: „Das ist sehr nett, dass der Trainer so von mir denkt. Ich muss erstmal in Stuckenbusch wirklich ankommen. Wir haben natürlich erst einmal zusammengespielt.“ Wenngleich der 20-Jährige einen nahezu perfekten Einstand feierte und mit den Rot-Weißen am Wochenende auf Anhieb den Stadtmeistertitel gewann. Auf der „Zehn“ fühlt sich Drepper am wohlsten „Der Start war gut. Jetzt geht es an die Feinheiten“, ergänzt Malyar. „Er muss sich ins System einfügen und ein paar konditionelle Defizite aufarbeiten und bei aller offensiven Kreativität auch mit zurückarbeiten. Aber im Mittelfeld ist er ein Hoffnungsträger.“

Zusammen mit Marcel Kriesten, kam von Landesligist SV Horst-Emscher, soll Drepper das Offensivspiel ankurbeln. Seine Lieblingsposition? „Die Zehn“, antwortet Drepper. Dort sieht in auch der Trainer. „In der Vorbereitung werden wir sowieso viel experimentieren. Sascha wird auch im Sturm und auf den Außenbahnen zum Einsatz kommen.“ Und dann soll es auch in der Tabelle wieder nach oben gehen.

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