Eine Eckfahne begrenzt das Fußballfeld.
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Eine Eckfahne auf einem Fußballplatz.

Amateurfußball

Schiedsrichter bricht Testpartie in Recklinghausen nach 43 Minuten ab - das ist der kuriose Grund

  • Meike Holz
    vonMeike Holz
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Das Testspiel zwischen B-Kreisligist Sport- und Spielclub (SSC) Recklinghausen und A-Liga-Aufsteiger Victoria Habinghorst fand nach 43 Minuten ein jähes Ende. Das ist der Grund.

  • Schiedsrichter bricht Testspiel ab, nachdem ein Zuschauer aufs Spielfeld gelaufen war
  • SSC Recklinghausen und Victoria  Habinghorst  liefern sich etwas ruppiges, aber nicht überhartes Spiel
  • Emotionen hatten sich zwischendurch wieder beruhigt

Der Schiedsrichter habe sich im Verlauf der ersten Halbzeit von Zuschauern aus dem Habinghorster Lager massiv belästigt gefühlt, schildert SSC-Trainer Volker Bärwald die Vorgeschichte.

 Daher habe der Unparteiische den Gastgeber gebeten, Ordner zu stellen, dem die Recklinghäuser auch nachgekommen seien. Zudem habe er mit den Trainern und Ersatzspielern der Castrop-Rauxeler gesprochen, dass auf ihre Fans beruhigend einwirken sollten.

"Sportlich war alles in Ordnung"

Bärwald betont: „Sportlich war alles in Ordnung.“ Das Testspiel sei zwar etwas ruppig gewesen, die Aktionen seien aber noch im Rahmen gewesen, erklärt der Teamchef der Recklinghäuser Fußballer.

Die Emotionen, die sich zwischenzeitlich wieder beruhigt gehabt hätten, kochten kurz vor dem Halbzeitpfiff wieder hoch. Nach einem Foulspiel an einem SSC-Spieler, so berichtet Volker Bärwald, seien beide beteiligten Fußballer zunächst auf dem Boden liegen geblieben. 

Zuschauer kommt Anweisungen nicht nach

Daraufhin sei ein Habinghorster Zuschauer zu den Verletzten aufs Feld gelaufen. Weil dieser den Anweisungen des Schiedsrichters und vor allem des Ordners, SSC-Geschäftsführer Rüdiger Arndt, hinter die Bande zurückzukehren, nicht nachgekommen sei, habe der Unparteiische das Spiel abgebrochen. 

Der Abbruch sei nicht nachzuvollziehen, erklärte hingegen Habinghorsts Trainer Danny Jordan gegenüber den „Ruhr Nachrichten“. Zwar habe man mit einigen Entscheidungen des Spielleiters gehadert. Bei besagtem Zuschauer habe es sich aber nur um den Vater des verletzten Habinghorster Fußballers gehandelt, der sich um seinen verletzten Sohn gesorgt habe.

Gerade erst hatte sich SSC-Neuzugang Dario Hoppe im Testspiel gegen die SG Lütgendortmund schwer verletzt, was zu einem vorzeitigen  Spielende geführte hatte.

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