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In Bedrängnis findet Herta-Kapitän Kaled El-Zein (M.) noch Lösungen. Am Sonntag sind diese im Auswärtsspiel bei Teutonia SuS Waltrop gefragt.

Fußball

Schwierige Aufgaben

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RECKLINGHAUSEN - Das Topspiel des vierten Spieltags in der Kreisliga A2 steigt an der Strünkedestraße. Während der FC Leusberg Tabellenführer Westfalia Vinnum empfängt und auch der FC 96 (gegen SW Meckinghoven) auf den Heimvorteil setzen können, müssen der SV Hochlar 28, der SV Herta und Genclikspor auswärts antreten.

FC Leusberg - Westfalia Vinnum.

Manchmal herrscht in Leusbergs Offensive reges Gedränge. Das stört FCL-Trainer Dirk Sadowicz: „Wir schaffen es nicht, die Balance zwischen Offensive und Defensive zu halten und geben dann Räume zum Kontern her.“ Sadowicz ist Offensiv-Liebhaber, aber vernunftgesteuert. „So kann ein Spiel schnell kippen – wie gegen Herta.“ Da verspielte der FCL einen 4:1- und 5:3-Vorsprung, um in letzter Sekunde 6:5 zu gewinnen. „Vinnum ist eine spielstarke, stabile Mannschaft und nicht zu unrecht Tabellenführer“, merkt Sadowicz an, der nach seiner Gelb-Roten Karte auf Tim Rduch verzichten muss.

FC 96 - SW Meckinghoven.

Bei einem ganz günstigen Spieltagsverlauf könnte 96 sogar die Tabellenspitze übernehmen. Sich oben festsetzen sowieso. Für Letzteres interessiert sich 96-Trainer Amel Odobasic brennend: „Wir haben die große Möglichkeit, früh die Weichen für eine sorgenfreie Saison zu stellen. Die letzten Spiele waren überzeugend. Ich habe das Gefühl, wir kommen in die Spur.“

Mit Meckinghoven käme ein unangenehmer Gegner: „Ein etablierter A-Ligist. Es wird eine schwierige Aufgabe, für die wir Geduld brauchen“, so Odobasic. Aber: „Die Einstellung der Mannschaft stimmt. Sie zeigt in jedem Spiel große Laufbereitschaft. Egal, wer spielt.“ Von daher seien die Ausfälle von Christian Johns und Cemil Cem Esen zu kompensieren.

SC Herten - SV Hochlar 28.

Deutet sich erneut eine holprige Hinrunde an? Henry Schoemaker bewahrt – trotz drei Punkten aus drei Spielen – Ruhe. „Wenn man sich die Tabelle anschaut, steht bis auf Teutonia SuS Waltrop keine Mannschaft da, wo sie erwartet wurde.“ Bedeutet im Umkehrschluss: Noch ist vieles korrigierbar. Dafür müssen aber Siege her. „Durch die vielen Umstellungen konnten wir nicht in gleicher Besetzung spielen“, merkt Schoemaker an. „Einspielen ist so sehr schwierig.“

Teutonia SuS Waltrop - SV Herta 23.

Zakaria Chamdin ist fest entschlossen, nur die Mannschaft zieht nicht mit: Die Abwehr dicht zu bekommen, ist das oberste Ziel der Hertaner. „Wenn wir die Positionen halten, ist das auch kein Problem“, führt der Trainer, der mit Faruk Turgut ein Gespann bildet, aus. „Sonst entstehen zu viele Löcher.“ Lücken, die in bisher drei Kreisliga-A-Spielen zu 16 Gegentoren führten. „Wir müssen diese Fehler abstellen“, kommentiert Chamdin. „Das wird eine Liga höher bestraft.“ Mit Teutonen trifft der SVH sogar auf einen Bezirksliga-Absteiger. „Wenn die Abwehr nicht steht, dann“, sagt Chamdin, „gibt es eine richtige Klatsche.“

TuS Henrichenburg - Genclikspor.

Adem Kurt warnt: „Das wird das schwerste Auswärtsspiel der Saison.“ Gencliks Trainer, der auf Gökhan Timürlenk und Kadir Kerter verzichten muss, weiß um die Henrichenburger Heimstärke: „Ein unangenehmer Gegner, der bis zur letzten Sekunde kämpft.“ Deshalb müssen die Süder ihre Chancen nutzen. „Genau das war unser Problem in den letzten Spielen“, kommentiert Kurt.

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