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Haltern Marvin Schurig (l.) setzt sich im Finale gegen den TSV Marl-Hüls entschlossen durch.

Fußball

Die Seriensieger können's nicht lassen

Recklinghausen - Aller guten Dinge sind drei. Oberligist TuS Haltern hat zum dritten Mal in Folge das Hallenfußball-Turnier des FC 96 um den Injoy-Vest-Cup gewonnen. Im Finale setzte sich die Mannschaft von Trainer Magnus Niemöller gegen den TSV Marl-Hüls mit 5:0 durch.

Für den Westfalenligisten aus Marl endete das Turnier in der Suderwicher Günter-Hörster-Halle so, wie es begonnen hatte - mit einer Niederlage gegen den favorisierten Titelverteidiger. „Unser Ziel war es, das Endspiel zu erreichen“, sagte Sebastian Nowak, Sportlicher Leiter des TSV. Dieses Vorhaben erhielt beim 0:5 gegen Haltern zum Auftakt einen herben Dämpfer. „Wir haben uns aber in das Turnier gekämpft.“ Die junge Mannschaft mit drei A-Junioren habe sich von Spiel zu Spiel gesteigert, so Nowak weiter.

Die stand in den letzten 15 Spielminuten gegen Haltern auf verlorenem Posten. Yannick Albrecht, der später als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde, Deniz Batman, Lukas Steinfeld, Nils Eisen und Lutz Reydt trafen für den Oberligisten. „Wir haben heute Morgen trainiert und sind zwischendurch müde geworden“, erkannte Niemöller, „wir haben aber den toten Punkt überwunden.“ Trotz schwerer Beine blieb Haltern am Sonntag ungeschlagen.

Schwindende Kräfte erkannte auch Trainer Nassir Malyar bei der SG Suderwich, die das tags zuvor ausgetragene vereinsinterne Turnier in den Knochen hatte. „Unsere Leistung war okay“, bilanzierte der SGS-Trainer nach dem dritten Platz. „Wir hätten gegen Herten nicht verlieren müssen und das Finale erreichen können.“

Suderwich hielt auf das 0:2 in der Vorrunde die passende Antwort parat. Im Neunmeterschießen um den dritten Platz hatte DJK Spvgg. Herten mit 2:3 das Nachsehen. Maurice Mlodoch, Matthias Szatka und Ilkay Hatil trafen für das Malyar-Team. Leer ging Herten nicht aus, sondern hatte in Sascha Vitolins den besten Torhüter des Turniers.

Erwähnte Vorrunden-Niederlage gegen den A-Kreisligisten aus der Nachbarstadt hatte die SG Suderwich unter Zugzwang gebracht. Vor dem letzten Gruppenspiel war sie punktgleich mit Liga-Rivale SV Zweckel und bangte ums Weiterkommen. Aber nur kurz. Das Malyar-Team stellte im Duell mit den von Michael Pannenbecker trainierten Gladbeckern früh die Weichen zum späteren 4:2-Sieg.

Zufrieden verabschiedete sich Ausrichter FC 96 nach der Vorrunde aus dem Wettbewerb – mit einem 13:1-Schützenfest gegen die SG Hillen. Nicht nur deswegen zog Vorsitzender Olaf Grätz eine positive Bilanz des fairen Turniers. „Wir hatten mehr als 200 Zuschauer.“

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