+

Fußball

Das sind die Spiele in der Kreisliga A2

  • schließen

RECKLINGHAUSEN - Bei Derbys, so vergleicht es zumindest Herta-Trainer Zakaria Chamdin vor dem Duell mit dem FC 96, verhalte es sich wie bei Pokalspielen. Sie haben ihre eigenen Gesetze.

SV Herta 23 - FC 96.

Es war – angesichts der Torflut in Spielen mit Hertaner Beteiligung – schon ungewöhnlich, dass es beim Teutonia SuS Waltrop „nur“ ein 0:1 gab. Für Zakaria Chamdin, der mit Faruk Turgut den Aufsteiger betreut, ein Durchbruch in Sachen Defensivtaktik: „So müssen wir häufiger spielen, dann sind wir auch erfolgreich.“ Ein verständlicher Wunsch nach zuletzt drei Niederlagen. Beim Bezirksliga-Absteiger habe der SVH auch viel „Pech gehabt“, wie Chamdin mitteilt: „Der Torhüter hat wahnsinnig gut gehalten.“

Einen guten Torsteher hat 96 mit Marcel Johns in seinen Reihen. Teamchef Amel Odobasic hofft allerdings, dass der Schlussmann sein Können gar nicht so oft zeigen muss, weil die Vordermänner ihren Job schon erledigen: „Wir wissen um die Hertaner Offensivstärke, aber wir müssen unser Ding durchziehen.“ Wenn die 96er nicht nahe genug an die 100 Prozent herankommen, dann passieren eben Rückschläge wie das 2:3 gegen SW Meckinghoven. „Das hat mich bestätigt“, sagt Odobasic. „Wir müssen immer an unsere Leistungsgrenze gehen.“

SV Hochlar 28 - TuS Henrichenburg.

Es wussten eigentlich alle Beteiligten beim SV Hochlar 28, dass dieses 2:0 beim SC Herten nur ein „erster Schritt“ sein kann, wie Trainer Henry Schoemaker bilanzierte. „Wir haben große Personalnot, es ist eigentlich schon Wahnsinn.“ Er sprach von einem „Fundament“, das wegbräche, und meinte: „Zwei, drei Spieler können wir ersetzen, aber nicht sechs oder sieben.“

Am Paschenberg deutete sich über weite Strecken an, dass eine defensivere Taktik für den SVH nicht der Wahrheit letzter Schluss sein kann: Aber gegen den SC Herten war es die richtige Strategie zum richtigen Zeitpunkt. Und für Henrichenburg? „Ein ähnlich unbequemer Gegner“, deutet Schoemaker bereits an wenig, verändern zu wollen. „Wir müssen wieder hoch konzentriert sein.“

Genclikspor - GW Erkenschwick.

Mit beeindruckender Leichtigkeit tänzelt Genclikspor nicht durch die Liga. „Dafür ist es noch zu früh. Aber wir sind auf einem guten Weg“, blickt Trainer Adem Kurt auf das Tableau, dass die Süder bereits als Viertplatzierten ausweist. „Ja, wir wollen oben mitspielen“, erinnert der Teamchef an das Saisonziel. „Dafür müssen wir die Heimspiele gewinnen.“

Gegen die Grün-Weißen kann Genclik wieder auf den Heimvorteil bauen. In jüngerer Vergangenheit waren die Duelle aber hitziger Natur, wie Kurt anmerkt. Einen „kühlen Kopf“ und „defensive Stabilität“ fordert der Trainer daher ein. „Wir haben in Henrichenburg 4:2 gewonnen, aber sechs Tore geschossen“, spielt der Trainer auf die defensiven Fehler an.

Borussia Ahsen - FC Leusberg.

Nach dem 2:3 gegen Spitzenreiter Vinnum befand Dirk Sadowicz schon, dass der FCL „keineswegs die schlechtere Mannschaft“ war. Es mangelte an Kleinigkeiten, analysierte der Trainer. Die morgigen Platzherren müssen noch den Pokalschock (0:1 gegen B-Ligist Barkenberg) verdauen. „Wir haben eine große Chance verpasst“, kommentiert Ahsen-Trainer Kai Moczyk.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Sprengstoffexplosion in der Dattelner Innenstadt: Polizei fahndet mit mehreren Fotos nach zwei Männern
Sprengstoffexplosion in der Dattelner Innenstadt: Polizei fahndet mit mehreren Fotos nach zwei Männern
Dorthin zieht die „Alte Schmiede“ in Marl
Dorthin zieht die „Alte Schmiede“ in Marl
Leiche trieb im Kanal in Waltrop - Gericht hat letztes Urteil gefällt
Leiche trieb im Kanal in Waltrop - Gericht hat letztes Urteil gefällt
Amazon sichert sich TV-Rechte für die Champions League! Sollten Fans jetzt ihr Sky- und DAZN-Abo kündigen?
Amazon sichert sich TV-Rechte für die Champions League! Sollten Fans jetzt ihr Sky- und DAZN-Abo kündigen?
Tierschutz: So viel Geld ist bei der außergewöhnlichen Spenden-Aktion zusammengekommen
Tierschutz: So viel Geld ist bei der außergewöhnlichen Spenden-Aktion zusammengekommen

Kommentare