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Leusbergs Torjäger Mario Droste ist einmal mehr nur schwer vom Ball zu trennen.

Fußball

FCL soll Kader breiter aufstellen

Recklinghausen - Halbzeit in der Kreisliga A2. Mit ihrem Zwischenzeugnis sind die Fußballer des FC Leusberg, die derzeit den elften Tabellenplatz belegen. nicht zufrieden.

Fünf Siegen der Mannschaft von Trainer Dirk Sadowicz stehen zehn Niederlagen gegenüber. Punkteteilungen: Fehlanzeige. Ein genauerer Blick auf die Statistik zeigt auf, warum die Fußballer von der Strünkedestraße öfter mit leeren Händen dastanden, als ihnen lieb war: 50 Mal klingelte es bereits im Gehäuse des FCL. Nur der TuS Henrichenburg und die DTSG Herten (beide 52 Gegentreffer) sind hinten anfälliger.

„Das ist ziemlich frustrierend“, sagt Mario Droste. Der 30-Jährige gehört dem Mannschaftsteil an, der den Vergleich mit dem Besten der Staffel nicht zu scheuen braucht. Im Gegenteil. Mit 16 Saisontreffern ist er hinter Maximilian Wilk (FC 96) der zweitbeste Knipser in der A2. „Egal, wie viele Tore wir erzielen“, stöhnt Droste, „am Ende verlieren wir dennoch.“

Einen Vorwurf an seine Teamkollegen aus der Defensivabteilung macht der Recklinghäuser nicht. Das wackelige Fundament der Abwehr hat einen plausiblen Grund: Verletzungspech. „Wir haben viele Ausfälle und müssen von Woche zu Woche immer wieder in einer anderen Konstellation spielen“, berichtet Droste. Ein Einspielen, das Entwickeln von Automatismen ist daher nicht möglich.

In der Winterpause soll der Leusberger Vorstand einen Wunsch der Fußballer erfüllen: „Wir hoffen auf Verstärkungen“, erklärt Mario Droste. „Wir brauchen einen breiteren Kader.“ Ganz oben auf der Agenda: Neuzugänge für die Defensive.

Aus den beiden noch ausstehenden Spielen dieses Jahres gegen den SV Hochlar und bei SW Meckinghoven würde Mario Droste gern vier Punkte mitnehmen. Ein Ziel für die Restsaison mag der Recklinghäuser hingegen nicht formulieren. „Für uns ist maximal der achte Platz drin.“

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