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Die Erlösung: Die B-Junioren des SV Hochlar 28 feiern das Siegtor zum 2:1.

Fußball

Später Schuss ins Glück

RECKLINGHAUSEN - Von einem großen Schritt wollte Hochlars Trainer Ludger Matena zwar nicht sprechen. Doch genau dieser war den B-Junioren des SV Hochlar 28 am Sonntagvormittag gegen Topverfolger TuS Haltern geglückt. Nach dem umkämpften 2:1 (1:1) rückt der erste Bezirksliga-Aufstieg immer näher.

„Wir haben den Sieg verdient, weil wir bis zur letzten Sekunde gekämpft haben“, freute sich Matena sichtlich. Die Elf vom Segensberg erwischte einen Auftakt nach Maß und ging bereits nach drei Minuten durch Philip Rompusch in Führung, nachdem die Gäste den Ball bei einem Eckstoß nicht aus der Gefahrenzone bekamen (3.).

In der Folge ging es hin und her, wobei Hochlar sich die Hoheit bei Zweikämpfen und zweiten Bällen erarbeitete. Doch Haltern lauerte auf Unachtsamkeiten. Ein Fehlpass nutzte Melih Korkmaz aus, der nach Vorarbeit von Antonio Abazi nur noch zum Ausgleich in die linke Ecke einschieben musste (38.).

Nach dem Pausentee wollte der Tabellenzweite von seinem psychologisch wichtigen Tor profitieren. Stattdessen blieb der SVH die aktivere Mannschaft und spielte sich bis ins letzte Drittel vor.

Mit zunehmender Dauer wurde es hitziger und die Gäste mussten gleich zweimal eine Fünf-Minuten-Strafe ausbaden. Zehn Minuten vor dem Ende wurde es dann hektisch. Erst vergab der eingewechselte Philip Stöcker eine Riesengelegenheit (69.), ehe Pascal Stock auf der anderen Seite beim Versuch scheiterte, die Gästeführung einzutüten (71.).

Haltern wollte den Ball regelrecht ins Tor kämpfen, während die Hausherren mit dem Punkt zufrieden schienen. Ein Hochlarer Entlastungsangriff mündete schließlich in einen Eckstoß. In der Mitte herrschte Gerangel und plötzlich zeigte der Unparteiische Rüdiger Arndt auf den Punkt. Da sich Vincenzo Giustra vehement über die umstrittene Entscheidung beschwerte, musste der Halterner das Feld vorzeitig verlassen.

„Der Schiedsrichter hat das Spiel letztlich kaputt gepfiffen“, gestand auch Matena nach dem Abpfiff mit einem Fingerzeig auf einige „spielentscheidende Auslegungen für Blau“. Frederik Fahnenstich verwandelte den Strafstoß ganz eiskalt im linken unteren Eck und setzte einer aufreibenden Begegnung den dramatischen Schlusspunkt (77.).

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