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Fußball

Spannender Start in zweite Saisonhälfte

Recklinghausen - Dieser Rückrunden-Auftakt hat es in sich und nicht nur ein Derby (FC Leusberg - SV Hochlar 28) und ein Spitzenspiel (Teutonia SuS Waltrop - Genclikspor) zu bieten.

FC Leusberg – SV Hochlar 28:

Für beide Mannschaften ist es eine richtungsweisende Partie auf der Platzanlage an der Strünkedestraße: Während die Gäste aus Hochlar mit einem Auge nach ganz oben schielen, blicken die Süder bei nur drei Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz sorgenvoll gen Tabellenkeller.

Hochlars Trainer Henry Schoemaker nimmt seine Mannschaft in die Pflicht: „Wenn nach oben noch einmal etwas gehen soll, müssen wir Leusberg schlagen.“ Was leichter gesagt, als getan ist. „Ein Derby ist immer etwas Besonderes.“ Das sagen auch die Leusberger. Sorgenfrei startet die Mannschaft von Trainer Dirk Sadowicz jedoch nicht in das erste Rückrundenspiel. Wieder einmal werden die Süder verletzungsbedingt ihre Abwehrformation umbauen müssen. Das bleibt nicht ohne Folgen. Der FCL stellt die zweitschwächste Defensive der Liga. Torreich war auch das Hinspiel. Hochlar gewann 5:3.

Teutonia SuS Waltrop -  Genclikspor:

Adem Kurt dämpft vor dem Rückrunden-Auftakt ein wenig die Euphorie. „Man sollte dieses Spiel nicht überbewerten“, sagt Gencliks Trainer, „es ist das erste der letzten 15 Spiele dieser Saison.“

Im Waltroper Sportzentrum Nord „treffen zwei gute Mannschaften“ aufeinander, führt der Teamchef fort. „Wir sind auswärts die beste Mannschaft und wollen das auch bleiben.“ Wenn sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüberstehen, entscheiden Kleinigkeiten. „Die Mannschaft gewinnt, die weniger Fehler macht“, sagt Kurt. Damit Genclikspor seinem Konto die volle Punkteausbeute gutschreiben kann, „müssen wir die Räume eng machen“. Die Gäste dürften Waltrop keinen Platz zur Entfaltung lassen. „Sie werden sicherlich die ersten 20, 25 Minuten extrem Druck machen“, richtet der Trainer mahnende Worte an seine Defensivabteilung. „Wir müssen von der ersten Minute an diszipliniert spielen.“

FC 96 – DJK Spvgg. Herten

: Der FC 96 liegt in Lauerstellung. Vier Punkte trennen die Recklinghäuser von Tabellenführer Waltrop, drei sind es auf Genclik. „Natürlich schielt man mit einem Auge auf das Ergebnis in deren Spiel. Doch wenn wir unsere Hausaufgaben nicht machen, brauchen wir über andere Resultate gar nicht reden“, sagt der Sportliche Leiter Adrian Przibilka.

Er geht von einer schwierigen Partie aus. „Für die Hertener wird es die letzte Chance sein, oben anzugreifen. Sie werden heiß sein.“ Der FC 96, der im Hinspiel 0:3 verlor, muss auf zwar Paul Heron und Marcel Johns verzichten. „Der Kader kann das aber auffangen“, so Przibilka.

DTSG Herten – SV Herta 23:

14 Punkte sammelte der Aufsteiger in der Hinserie. Das reicht für Tabellenplatz zwölf mit zwei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Vor dem Gastspiel bei der DTSG Herten, die nur zwei Zähler mehr auf dem Konto hat, spricht Hertas Teamchef Zakaria Chamdin daher von einer „ganz wichtigen Partie. Mit einem Sieg könnten wir wieder Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellen. Wenn wir verlieren, müssen wir uns weiter nach unten orientieren.“

Die Zuschauer können sich auf ein torreiches Spiel einstellen, so wie beim 5:2 im Hinspiel. Der SV Herta arbeitete zuletzt daran, die Zahl der Gegentreffer zu reduzieren. „Wir stehen hinten nun kompakter und gestaffelter“, erklärt Chamdin. „Dennoch suchen wir vorne natürlich weiterhin unsere Chancen.“

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