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Fußball

Spieltag der kurzen Wege

Recklinghausen - Das kommt selten vor. Alle fünf Recklinghäuser A-Kreisligisten spielen am Sonntag innerhalb der Stadtgrenzen. Im Süder Eintracht-Stadion und im Sportzentrum Hohenhorst steigen Nachbarschaftsduelle, während auch der SV Hochlar 28 auf den Heimvorteil setzen kann.

FC 96 - FC Leusberg

: Auch wenn Adrian Przibilka krankheitsbedingt in dieser Woche nicht beim Training sein konnte, weiß der Sportliche Leiter des FC 96: „Der Ärger über das 0:0 ist noch groß.“ Die Mannschaft von Amel Odobasic trauert nach dem Gastspiel bei Vestia Disteln II zwei verlorenen Punkten nach und möchte möglichst schon gegen den FC Leusberg in die Erfolgsspur zurückkehren.

Die jüngste Bilanz des FC Leusberg ist ernüchternd. 1:4 gegen Concordia Flaesheim, 0:5 gegen Teutonia SuS Waltrop. Diese Niederlagen arbeiteten die Süder auf und setzten einen Schlussstrich darunter. „Wir haben in dieser Woche gut trainiert“, sagt Dirk Sadowicz. Gleichwohl sieht er die Süder am Sonntag in der Außenseiterrolle. Der FCL-Trainer zollt dem Gegner Respekt. „Der FC 96 ist eine spielstarke Mannschaft. Es ist ein gutes Kollektiv mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Sie lassen den Ball gut laufen.“

Genclikspor - SV Herta 23:

„Wir haben schon einen Antrag gestellt, dass wir nur noch auswärts spielen“, unkt Genclik-Trainer Adem Kurt. „Er wurde leider abgelehnt.“ Somit bleibt den Südern, die auf des Gegners Platz die beste Mannschaft der Liga stellen, die Hoffnung, den „Heimfluch“ gegen Aufsteiger SV Herta 23 zu beenden.

Am besten knüpfen die Süder an die Leistung an, die in den souveränen 7:0-Erfolg bei SW Meckinghoven mündete. Gleichwohl warnt Adem Kurt seine Elf vor einem spielstarken Gegner. Genclikspor will dem Derby seinen Stempel aufdrücken.

„Mit Kapitän Kaled El-Zein fehlt uns ein Schlüsselspieler“, sagt Hertas Trainer Zakaria Chamdin. Auf der Kippe steht zudem der Einsatz von Torjäger Hidir Ilsidar. „Es wird schwer“, stöhnt er daher und hofft, dass die Gäste vom Bruchweg nicht nur wieder eine gute Vorstellung abliefern. „Wir müssen endlich auch treffen.“ Der Aufsteiger möchte den Anschluss nicht verlieren.

SV Hochlar 28 - SW Meckinghoven

: Ein Phänomen hat Henry Schoemaker beobachtet: „Wir starten immer mit angezogener Handbremse“, sagt der Trainer des SV Hochlar. So auch bei Concordia Flaesheim (1:3). „Die hervorragende zweite Halbzeit“ stimmt den Niederländer zuversichtlich für das Heimspiel gegen Meckinghoven. Er hofft, dass seine Elf die Blockade schon mit dem Anpfiff löst. Denn ein Sieg wäre wichtig, damit der SVH nicht den Anschluss an die oberen Tabellenregionen verliert.

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