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Der SV Hochlar 28 um Spielmacher Felix Kranjc (l.) kamen gegen den SC Herten nicht über ein 2:2-Remis hinaus.

Fußball

Stolperer gegen das Schlusslicht

HOCHLAR - Der SV Hochlar 28 bleibt in dieser Saison seiner Linie treu und schwächelt immer wieder gegen Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen. Gegen Schlusslicht SC Herten musste sich die Mannschaft von Trainer Henry Schoemaker mit einem 2:2 (1:1) zufriedengeben.

Die Platzherren fanden gut in die Partie und nahmen sogleich das Heft des Handelns in die Hand. Bis ins letzte Drittel ließ der SVH den Ball gut laufen, verzettelte sich danach aber zu oft in Einzelaktionen, oder spielte zu ungenau.

So kam, es wie es kommen musste. Ein Eckball von Hertens Sascha Uhle landete über Umwege bei Stefan Grabowski, der den Ball zur Hertener Führung einschob (32.). In der Schlussphase der ersten Halbzeit drückte Hochlar dann auf den Ausgleich und schnürte die Hertener am eigenen Strafraum ein. Der Ball landete letztendlich bei David Meyer, der den Ball quer zum völlig frei stehenden Mirzet Efendic legte, der quasi mit dem Pausenpfiff zum 1:1 einnetzte.

Im zweiten Durchgang dominierte Hochlar zwar das Spielgeschehen, kam aber nicht zu Abschlüssen. Anders lief es für die Gäste aus der Nachbarstadt. Denn Grabowski hatte plötzlich die Großchance zur erneuten Führung, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Hochlars Schlussmann Dennis Langer (66.).

In der 77. Minute schienen die Platzherren auf die Siegerstraße abzubiegen. Der Hertener Andre Jokhaji kam im Strafraum gegen Lukas Matena zu spät. Den fälligen Strafstoß verwandelte Efendic sicher zum 2:1 (78.).

Doch lange währte die Freude über die Führung nicht. In der 82. Minute sorgte Sascha Uhle mit einem direkten Freistoß in den linken Torwinkel für den 2:2-Endstand.

„Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Für uns ist es ein ganz wichtiger Punkt. Das gibt uns jetzt auf jeden Fall ein bisschen Aufwind“, kommentierte SC-Trainer Sebastian Klandt den Punktgewinn.

Bei Henry Schoemaker, der zur nächsten Saison das Traineramt beim SC Marl-Hamm übernehmen wird, sah die Gefühlslage natürlich anders aus: „Wir müssen mit dem Punkt leben. Das ist zu wenig, aber man kann es nicht ändern. Wir haben immer Probleme gegen Mannschaften von unten. Am Dienstag werden wir wieder ein ganz anderes Gesicht zeigen.“ Das Nachholspiel gegen Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop beginnt um 19 Uhr.

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