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Scheitert aus guter Position: Justin Kaup (r.) findet in Rentforts Martin Kyas seinen Meister.

Fußball

Gelb-Rote Karte zum Abschied: Nassir Malyar verlässt Stuckenbusch "mit gutem Gewissen"

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Fußball-Bezirksligist SF Stuckenbusch verabschieden Trainer Nassir Malyar mit einem 4:3 (0:0)-Erfolg beim BV Rentfort. Der Teamchef geht "mit gutem Gewissen".

  • Dank eines mutigen Auftritts gewinnen die SF Stuckenbusch bei BV Rentfort
  • Mit denm 4:3-Erfolg erklimmt der Bezirksligist Rang vier
  • Das Ende erlebt Nassir Malyar nicht mehr auf der Trainerbank

Klar, dass Nassir Malyar seine Abschiedsvorstellung als Trainer der SF Stuckenbusch emotional berührte. Trotz nur achtmonatiger Amtszeit kann der nun ehemalige Cheftrainer des Bezirksligisten „mit gutem Gewissen“ gehen.

„Ich denke, wir haben hier eine gute Basis geschaffen.“ Mit „wir“ meint Malyar auch ganz explizit seine mittlerweile aus dem Amt geschiedenen Co-Trainer Thomas Mlodoch und Christoph Meyer sowie den ehemaligen Sportlichen Leiter Tobias Schütte. Zu diesem Zeitpunkt der Saison stehe Stuckenbusch „so gut wie lange nicht mehr da“, betont Malyar, der am Donnerstag seinen vorzeitigen Abschied verkündet hatte. "Die Mannschaft ist intakt und hat in den letzten Wochen eine gute Entwicklung genommen. Ich wünsche den Jungs alles Gute für die Zukunft." 

Rein sportlich belohnten sich die Rot-Weißen gegen den BV Rentfort nach Treffern von Dustin Augustin (50., 73.), Bryan Guddatis (71.) und Roman Humenscheimer (80.) mit dem neunten Saisonsieg, der Rang vier bedeutet. Zusätzlich verschoss „Auge“ noch einen schmeichelhaften Foulelfmeter (84.). Für Rentfort glich Julian Steinhaus zwischenzeitlich aus (60.), zudem verkürzten Niklas Plonowski (82.) und Philip Potratz (90.).

Erfolgreiche Abschiedsvorstellung: Nassir Malyar (l.) reicht den Trainerstab bei den SF Stuckenbusch ab sofort an Arek Grad (Nr. 15) weiter.


Zudem ging der Cheftrainer mit einem Knall: Schiedsrichter Holger Derbort zeigte Malyar wegen Reklamierens die Gelb-Rote Karte (90.+2). Sein Einwand, dass die Nachspielzeit schon seit zwei Minuten abgelaufen sei, konnte der Unparteiische gar nicht nachvollziehen. Kritiker des Trainerwechsels waren spätestens hier widerlegt: Fehlende Leidenschaft und Engagement kann man Malyar nach diesem Abschiedsspiel sicherlich nicht nachsagen. Nun übernehmen Dirk Junge und Arek Grad.

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