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Fußball

Stuckenbusch hofft auf Derby-Serie

Recklinghausen - Hält die Stuckenbuscher Serie? In den Bezirksliga-Derbys sind die Sportfreunde ohne Fehl und Tadel – bei vier Siegen aus vier Spielen. Die Fortsetzung dieses Laufs will man bei SW Röllinghausen selbstredend verhindern. Und sie wissen, wie es geht: Im Kreispokal gewann der Aufsteiger gegen die Rot-Weißen mit 2:0. Dicke Brocken warten auf den FC/JS Hillerheide und die SG Suderwich.

SW Röllinghausen - SF Stuckenbusch.

Der Fußball treibt bisweilen seltsame Blüten: Da ist das Schlusslicht aus Röllinghausen bereits in doppelter Unterzahl und muss zweimal einen Rückstand aufholen, da unterstreichen die Spieler von Frank Fuhrmann und Daniel Konert ihren Überlebenswillen und holen ein achtbares 2:2 beim FC Marl.

„Das war von mentaler Seite natürlich top“, lobt auch Fuhrmann, der das engagierte Auftreten in Unterzahl nicht als Erfolgsschablone für das Derby anwenden will: Mit „minus zwei“ zu starten, sei „auf keinen Fall eine Option“. Fuhrmann könne sich jedoch mit der Lauf- und Zweikampfbereitschaft“ anfreunden. „Das brauchen wir in solch einem Spiel.“

Aufgrund der Großwetterlage sei bei den rauen Bedingungen auf Asche mit Schönspielerei wenig zu gewinnen. „Wir müssen von Anfang an die Zweikämpfe annehmen. Röllinghausen ist ein unbequemer Gegner“, meint Stuckenbusch-Trainer Frank Kandsorra, der im Defensivbereich eine „prekäre Lage“ vorfindet: Nach den Ausfällen von Christoph Maass, Eren Dogan und Nino Schlutt fehle „schon eine Menge im Spielaufbau, im Zweikampf und in den Kopfballduellen.“

FC/JS Hillerheide - SC Hassel.

In guter Erinnerung sind beim FC/JS die Spiele gegen die Top 6 der Liga keineswegs. Die Ausnahme: SC Hassel. Beim 3:2 im Hinspiel agierte Heide wie es sich Trainer Rabih Such vorstellt. „Das war ein beherzter Auftritt“, erhellt sich sofort die Stimme des Übungsleiters. „Da haben wir mit elf Mann clever gegen den Ball gearbeitet und schnell in die Spitze gespielt.“ Für eine Wiederholung muss „alles passen“, sagt Such. Während Björn Fehr ausfällt, rückt Alexander Geßner in den Kader.

SG Suderwich - BWW Langenbochum.

Grundsätzlich will Nassir Malyar dem Gegner „Denkaufgaben“ stellen. Denn „individuell ist es die stärkste Mannschaft der Liga“, betont Suderwichs Trainer. Neben der Qualität der Einzelspieler käme auch noch eine ausgeprägte Gefahr bei Standards hinzu. „Das sollten wir tunlichst vermeiden“, blickt Malyar auf die gefährlichen Ecken und Freistöße der Gäste. Dirk Junge und Dorian Klahs kehren zurück. Malyar: „Wir müssen sehr gut organisiert sein, dann können wir Langenbochum vor Probleme stellen.“

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