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Die beiden Co-Trainer Thomas Mlodoch (M.) und Christoph Meyer (r.) begrüßen die Neuzugänge (v.l.) Nico York, Dirk Junge, Dominic Kandziora, Maurice Mlodoch und Matthias Szatka, die allesamt von der SG Suderwich ans Leiterchen wechseln. Es fehlen: Dorian Klahs, Daniel Schleume, Dustin Augustin und Hugo Siebold.

Fußball

SF Stuckenbusch präsentieren Neuzugänge

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RECKLINGHAUSEN - Die Sportfreunde Stuckenbusch lüfteten ein Geheimnis, das seit längerer Zeit in der städtischen Fußball-Szene keines mehr war – und verkündeten die Verpflichtung von neun Spielern von Bezirksliga-Rivale SG Suderwich.

Es ist auch nicht allzu weit hergeholt, dass Trainer Nassir Malyar bei den Transfers von Torhüter Dominic Kandziora, den Abwehrspielern Dorian Klahs, Maurice Mlodoch, Nico York und Hugo Siebold, sowie den kreativen Mittelfeldspielern Matthias Szatka, Dirk Junge, Daniel Schleume und Flügelstürmer Dustin Augustin eine zentrale Rolle einnimmt. Der neue Stuckenbuscher Trainer informierte die Verantwortlichen bei der SGS. „Die Spieler haben alle die sportliche Qualität für das obere Drittel der Bezirksliga. In Teilen sind die Jungs, wie beispielsweise Nico York und Hugo Siebold, auch noch sehr entwicklungsfähig.“

"Suderwicher Block"  erleichtert Malyar die Arbeit

Außer Frage: In Stuckenbusch hat man den aktuellen Kader entrümpelt. „Wir bauchen eine klare Struktur und eine klare Philosophie“, hatte der 2. Geschäftsführer, Tobias Schütte, unlängst mitgeteilt. Nassir Malyar soll das umsetzen. Die neun Zugänge aus Suderwich sind die Korsettstangen des neuen Kaders. „Es ist ein Block von Spielern, die sich gut kennen. Das hilft bei der Eingewöhnung und erleichtert mir als Trainer natürlich die Arbeit. Weil einige Abläufe schon eingeschliffen sind“, erklärt der neue Stuckenbuscher Teamchef. Weitere Zugänge will der Bezirksligist in den kommenden Tagen präsentieren.

Gesucht: Lösungen mit dem Ball

Zumindest hat man am Leiterchen nun eine Grundlage, auf der Malyar und sein Trainerteam weiter aufbauen können. Den reinen Umschalt-Fußball mit pfeilschnellen Außen, wie der Teamchef ihn noch bei der SGS praktizieren lässt, will Malyar nun um einige Facetten ergänzen. „Wir müssen auch mit dem Ball Lösungen finden“, erklärt Co-Trainer Christoph Meyer den Schwerpunkt der Sommer-Vorbereitung. „Wir brauchen eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive.“

Ein Umstand wird sich aber nicht verändern: Malyar verlangt große Leidenschaft von seiner Belegschaft. „Die Truppe muss immer voll abliefern. Auch in dieser Saison ist uns das in Suderwich – bis auf zwei, drei Ausnahmen – immer gelungen.“ Und das soll erleichtern, dass der Schulterschluss mit dem Stuckenbuscher Publikum gelingt.

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