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Der Vinnumer kommt zu spät, 96-Kapitän Thomas Duda kann den Ball in den Strafraum flanken.

Fußball

FC 96 stürzt den Spitzenreiter

Recklinghausen - Kreisliga-A-Aufsteiger FC 96 hat den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter Westfalia Vinnum mit einem deutlichen 4:1 (1:0)-Erfolg entthront. Trainer Amel Odobasic geriet ins Schwärmen: „Die Liga ist ziemlich ausgeglichen, aber wenn wir unsere Leistung so bringen wie heute, dann gibt es da nichts außer den Aufstieg.“

Die Hausherren hatten die Olfener Gäste von Beginn an im Griff. Insgesamt kam Vinnum nur zu drei wirklichen Torschüssen, darunter ein Sonntagsschuss von Sven Görlich, der in der 85. Minute zum 1:4 aus Sicht der Gäste traf. „Das ärgert mich. Eigentlich war klar angesprochen worden, dass wir vom Anfang bis zum Schluss konzentriert bleiben.“ Der Fehlpass, der das Gegentor ermöglichte, war hinterher ein Dorn im Auge des Trainers.

Die 96er gingen durch einen Treffer von Paul Heron in Führung (19.) und hätten diese in der Folgezeit eigentlich deutlich ausbauen müssen. Cemil Esen (25.) und Maximilian Wilk (35.) scheiterten jedoch aus aussichtsreicher Position. Zudem blieb in der 31. Minute die Pfeife von Schiedsrichter Hasan Öztürk stumm, als Thorsten Bier im Duell mit Vinnums Keeper Lukas Witthoff im Strafraum zu Boden ging. „Ein klarer Elfmeter. Wenn man den Oberschenkel vom Toto sieht, da ist alles rot“, ärgerte sich Odobasic.

Im zweiten Durchgang nutzten die 96er ihre Chancen dann konsequenter: Kurz nach Wiederanpfiff schloss Thorsten Bier einen Konter nach Vinnummer Eckball mit dem 2:0 ab (51.). Zwanzig Minuten später wurde dann Cemil Esen von Arnd Forsmann im Strafraum gefoult, den fälligen Strafstoß verwandelte Wilk sicher zum 3:0 (72.).

Auch für den vierten 96-Treffer zeichnete sich Wilk verantwortlich. Nach Vorlage von Thorsten Bier schob der Torjäger zum 4:0 ein (79.). Der Gegentreffer von Görlich zum Endstand war nur noch Ergebniskosmetik. „Es hätte noch klarer ausfallen müssen. In der ersten Hälfte hätten wir schon 4:0 führen müssen. Aber es war eine gute Leistung. Jetzt haben wir gesehen, wozu wir eigentlich im Stande sind“, bilanziert Odobasic.

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