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Der Kreisligist ging entschlossener zur Sache: Torschütze Lukas Dzierzega (l.) verteidigt erfolgreich gegen Jan-Niklas Lobert.

Fußball

"Super Leistung"

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HOHENHORST - Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat der FC 96 die dritte Runde des Kreispokals erreicht. Der A-Kreisliga-Aufsteiger schaltete Bezirksligist Vestia Disteln mit 2:0 aus.

„Wir waren von Beginn an gallig und haben unsere Chancen genutzt. Eine super Leistung“, lobte Trainer Amel Odobasic seine Elf. Bemerkenswert: Die Recklinghäuser Führung geriet nicht ernsthaft in Gefahr, erst in der Schlussphase wurde es einige Male brenzlig im Strafraum der Hausherren.

Dass sich die klassentieferen Gastgeber zu Recht durchgesetzt hatten, stand nach dem Schlusspfiff des souveränen Schiedsrichters Michael Rehermann auch für Vestia-Coach Roman Malasewski fest: „Angesichts von 13 Ausfällen hatten wir schon damit gerechnet, dass es schwer werden würde. Das soll keine Ausrede sein. Uns fehlten heute einfach die Mittel, das Spiel noch zu drehen.“

Der FC 96 startete sehr konzentriert und setzte gleich ein Ausrufezeichen. Cemil Esen traf mit einem Freistoß die Latte (2.). In der Distelner Deckung brannte es lichterloh. Der 20-jährige Melih Arik ließ sich zu einem übermotivierten Einsatz im eigenen Strafraum verleiten. Tobias Kolok donnerte den Elfmeter an die Latte, erzielte aber im zweiten Versuch das 1:0 (7.).

Vestia hatte in der Folge zwar mehr Ballbesitz, aber dabei kam nicht wirklich etwas heraus. Das Spiel in die Spitze funktionierte nicht, die hohen Bälle waren angesichts der physischen Überlegenheit ein gefundenes Fressen für die 96-Innenverteidigung.

Vor dem 2:0 ging Kevin Kenzlers nach einer gegnerischen Ecke ungestüm zum Ball. Den fälligen Freistoß aus knapp 20 Metern beförderte Lukas Dzierzega flach ins kurze Eck. Der Bezirksligist reagierte, aber vieles blieb Stückwerk. Wenn etwas ging, dann über die linke Seite. Gefährlich wurde es für das von Marcel Johns routiniert gehütete Tor der Hausherren jedoch nicht.

Erst in den Schlussminuten entwickelten die Gäste ein wenig Torgefahr. Johns rettete zunächst gegen Arik, der aus spitzem Winkel den Abschluss gesucht hatte (85.). 120 Sekunde später parierte er einen Kenzlers-Volleyschuss aus 18 Metern.

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