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Ismail Tosic, Torschütze des frühen 1:0, und Genclikspor erlebten eine ganz harte Landung. Hier bremst Herten Sebastian Stahl etwas den Aufprall.

Fußball

Titeltraum platzt

RECKLINGHAUSEN - Der Spitzenreiter hatte vorgelegt, der Jäger konnte nicht nachziehen. „Ja, das war’s.“ Yakup Köses Eingeständnis verrät, wie es um die Gencliker Aufstiegsambitionen bestellt ist. Nach dem 1:1 (1:1) gegen die DJK Spvgg. Herten beträgt der Rückstand von A-Kreisligist Genclikspor nun stolze sieben Punkte auf Teutonia SuS Waltrop – bei nur noch fünf ausstehenden Spielen.

Der verletzte Köse vertrat Trainer Adem Kurt: „Wir wollen versuchen, den zweiten Platz zu halten, falls es eine Relegation geben sollte, woran ich aber nicht glaube.“ Solche Entscheidungsspiele der Vizemeister um einen Bezirksliga-Aufstieg sind auch gar nicht vorgesehen.

Jedoch erwischten die Süder den besseren Start in die Partie: Hakan Cayirli brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld vor das gegnerische Tor, wo Ismail Tosic völlig unbedrängt zum 1:0 einschieben konnte (4.). Ein weiterer Cayirli-Freistoß hätte dann sogar beinahe das 2:0 besorgt. Während Hertens Spielertrainer Sascha Vitolins noch für eine bessere Zuteilung seiner Hintermannschaft sorgen wollte, nutzte Cayirli die Gelegenheit und brachte den Ball von der Mittellinie aus direkt auf das Tor. Vitolins konnte aber noch rechtzeitig reagieren und fischte den Ball aus dem Torwinkel (17.).

Danach wurden die Gäste aktiver und hatten sogar einige gute Tormöglichkeiten, die sie jedoch ungenutzt ließen. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs gelang ihnen aber doch der Ausgleich: Hertens Anil Akcapinar flankte zu Daniel Bergmannshoff, der einnetzte (45.+2).

Im zweiten Durchgang dominierte Genclik und erhöhte den Druck enorm, scheiterte aber entweder am Aluminium (67., 74.) oder an Keeper Vitolins (71.).

So blieb es bei der Punkteteilung, die für Genclik gleichzeitig auch das Ende der Aufstiegsträume bedeutete. „Das Wichtigste war, dass wir das, was wir gegen Herta vermasselt haben, richtig gemacht haben. Die Jungs hatten Spaß am Fußball“, sah Köse auch die positive Seite.

Hertens Vitolins war mit dem insgesamt zwölften Remis seiner Mannschaft zufrieden: „Das ist ein Unentschieden, mit dem man im Endeffekt gut leben kann. Hier 1:1 zu spielen ist ganz in Ordnung. Das haben nicht viele Mannschaften geschafft.“

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