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Emre Güler (l.) und der FC Leusberg gewannen ihr erstes Testspiel.

Fußball

Torreiche Testspiele

Recklinghausen - Väterchen Frost hat einigen Fußballern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Etliche Testspiele mussten wegen unbespielbarer Plätze abgesagt werden. Drei Recklinnghäuser A-Kreisligisten konnten ihre aktuelle Form testen.

FC Leusberg - BW Westfalia Langenbochum II 3:1:

Das Ergebnis war zweitrangig. Die Elf von Dirk Sadowicz sollte im Duell mit dem B-Kreisligisten das auf den Platz bringen, was sie im Training erarbeitet hatte. „Und das ist ganz gut gelungen“, zog Co-Trainer Marc Altenburg eine positive Bilanz. Leusberg kombinierte gefällig und setzte Langenbochum von Beginn an unter Druck. Folgerichtig ging der FCL früh durch Johannes Zenzen in Führung (8.).

Dabei blieb’s zunächst, was nicht an mangelnden Torchancen lag. Umso besser klappte es in der zweiten Halbzeit. In der langte Rückkehrer Adrian Stalka zwei Mal hin (57., 73.). Dass Sercan Kilinc für die Gäste noch zum 1:3 traf (80.), fällt in die Rubrik „Ergebniskorrektur“.

SC Reken - Genclikspor 5:2:

Eigentlich hätte Adem Kurt nach dem Spiel beim Bezirksligisten nur lobende Worte über den Kreisliga-Zweiten finden können – wenn Genclikspor nicht den guten Gesamteindruck in der Schlussphase ein wenig getrübt hätte. „Wir haben nach dem 2:2 zu große Räume gelassen“, moniert der Trainer. Räume, die die Platzherren gnadenlos bestraften.

Nach einer „sehr guten ersten Halbzeit“, so Kurt, geriet Genclik nach einem Doppelschlag von Kadir Mutluer (57., 59.) in Rückstand. Den glichen die Gäste durch Süleyman Demirci (69., 81.) aus. „Wir hatten Chancen für ein 3:2“, berichtet der Trainer. Seine Elf vernachlässigte jedoch die Defensivarbeit. „Wir hätten hinten kompakt bleiben müssen“, sagt Kurt. Daher konnten Nedim Djuliman (84.), abermals Mutluer (86.) und Karsten Erwig (90.) auf 5:2 stellen.

SF Niederwenigern II - SV Herta 4:1:

Nach dem Spiel beim Hattinger A-Kreisligisten bescheinigt Zakaria Chamdin dem SVH zwar einen Aufwärtstrend. Dennoch erkannte er ein altbekanntes Problem. „Wir haben zu viele Chancen liegengelassen.“ Eigentlich hätte Herta mit einer Führung in die Pause gehen müssen, stattdessen blieb‘s beim 0:0.

Und wie es im Fußball nunmal ist, sollte sich das nach Wiederanpfiff rächen, als Niederwenigern in Führung ging (47.). Nach dem Ausgleich durch Kaled El Zein per Freistoß (57.), verpassten die Gäste nicht nur die Führung, sondern kassierten auch das 1:2 (61.). Der SVH erhöhte das Risiko und wurde am Ende ausgekontert (84., 90.).

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