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Die Wende ist eingeleitet: Rückkehrer Mirko Eisen (v.) hat zum 1:1 vollstreckt und Sturmpartner Mario Droste setzt zum Jubelsprint an.

Fußball

Triumphale Rückkehr

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STUCKENBUSCH - Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Und wenn die Not in Stuckenbusch am größten ist, liegen Rückholaktion von Klub-Urgesteinen nicht fern. Auch dank Treffern von Mirko Eisen und Michael Lackmann gewannen die Sportfreunde das so wichtige Bezirksliga-Kellerduell gegen Genclerbirligi Resse mit 3:1 (1:1).

Keine Phrase war am Sonntagnachmittag zu platt. Schnell machte die Runde, dass nur der Fußball solche Geschichten schreibt. Aber man kommt in der Nachbetrachtung nicht darum herum, die beiden „betagteren“ Angreifer Mirko Eisen (35) und Michael Lackmann (32) zu würdigen. „Von so einer Rückkehr träumt man doch“, würdigte auch Trainer Frank Kandsorra die Leistung seiner Torschützen.

Dass diese Rückkehr so triumphal verlief, daran konnte man bei den Rot-Weißen in den ersten zwanzig Minuten nicht unbedingt denken. Zweikämpfe wurden, wenn überhaupt, sehr halbherzig geführt. Aggressivität und Laufbereitschaft vermisste Kandsorra gänzlich. „Komplett verschlafen“ habe Stuckenbusch die Anfangsphase. Die frühe Gäste-Führung durch Semih Cetin (8.) überraschte nicht.

Der Teamchef nahm einige Umstellungen und taktische Korrekturen vor. „Wir hatten aber auch einen glücklichen Spielverlauf“, gestand Kandsorra. Nachdem Mario Droste an Torhüter Cenk Balcilar (23.) und Marvin Schulz am Pfosten (31.) gescheitert waren, unterstrich Mirko Eisen, dass trotz anderthalbjährige Bezirksliga-Pause sein Torriecher noch nicht eingerostet ist. Der Angreifer köpfte einen Abpraller über die Linie (45.+1).

Und direkt mit Wiederbeginn fällte Resses Bobo Kituba Mbongo beim Versuch einer artistischen Rettungsaktion Droste derart spektakulär, dass Schiedsrichter Sven Wensing nur Elfmeter geben konnte – Schulz verwandelte sicher (47.).

Der Rest war ein Nervenspiel. Die Vorentscheidung blieb den Hausherren durch Mario Droste (60.) ebenso wegen einer Abseitsstellung verwehrt, wie der Ausgleichstreffer für die Gäste durch Cetin (78.). Beide Mannschaften liefen in der Schlussphase körperlich auf Reserve und so schlug die Stunde von Michael Lackmann, der zum umjubelten 3:1 einschoss (90.+5.).

„Das war überlebenswichtig“, blickte Kandsorra auf die Tabelle, die die Sportfreunde nun mit acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge ausweist. Gleichzusetzen mit purer Erleichterung.

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