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Im Hinspiel kassierten Michell Kasbrink (r.) und der FC/JS Hillerheide gegen Timo Schumski (l.), Philipp Müller und Spitzenreiter Vestia Disteln ein 1:5.

Fußball

Unter Druck im Abstiegskampf

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RECKLINGHAUSEN - Können der FC/JS Hillerheide und Schwarz-Weiß Röllinghausen an diesen Spieltag Punkte für den Klassenerhalt holen? Legen die Sportfreunde Stuckenbusch nach dem Derbysieg bei der SG Suderwich nach?

SF Stuckenbusch - Erler SV:

„Der Derbysieg tat gut“, gibt Frank Kandsorra zu. Der erste „Dreier“ seit Oktober 2018 „war Balsam auf die geschundene Seele.“ Und teuer erkauft: Christoph Maass verletzte sich an der Schulter und fällt für den Rest der Saison aus. „Gerade in der Defensive fehlen mir jetzt die Alternativen“ sagt der Stuckenbuscher Trainer, dem nur zwölf Feldspieler zur Verfügung stehen. Unter der Woche gehe es daher nur darum, „die Jungs mit kleinen Dingen fit zu halten“.

Gegen die favorisierten Erler sollen die Sportfreunde der Einstellung und Ordnung bestätigen, die in Suderwich mit dem 2:1 belohnt wurden.

SV Vestia Disteln - FC/JS Hillerheide:

Das Kellerkind gastiert beim Spitzenreiter. „Das ist das einfachste Spiel“, sagt Trainer Rabih Such. „Alle erwarten, dass wir eine Reise bekommen.“ Dass der FC/JS Hillerheide das verhindern möchte, versteht sich von selbst. „Langsam wird es eng, wir rutschen immer tiefer unten rein“, sagt Such und hofft, dass seine Mannschaft etwas Zählbares holen kann, um den Anschluss nicht zu verlieren.

FC Marl - SW Röllinghausen:

„Noch ist alles möglich“, sagt Frank Fuhrmann. Auch wenn noch 33 Punkte zu gewinnen sind, seien die Röllinghäuser Chancen auf den Klassenverbleib theoretischer Natur. „Wir müssten eine Serie starten.“ Auf die hatte SWR vor dem Start in die Restsaison gehofft, stattdessen holte das Schlusslicht einen Punkt aus den letzten drei Spielen. „Wir können jetzt befreit aufspielen“, sagt Fuhrmann, wobei nicht er oder Trainerkollegen Daniel Konert ihrer Elf Druck auferlegen. „Den haben sich die Spieler selbst gemacht.“

SV Horst-Emscher II - SG Suderwich (13 Uhr):

Die Ausfall-Liste bei der SG Suderwich wird immer länger. Nach dem Derby gegen Stuckenbusch musste Trainer Nassir Malyar auf dieser Arek Grad (Rotsperre) und Dorian Klahs (Gelb-Rot) hinzufügen. Fraglich ist, ob verletzte Spieler zurückkehren. „Es wird ein Wettlauf mit der Zeit.“

Weil der abstiegsgefährdete SV Horst-Emscher II unter größerem Druck als die SGS stehe, richtet er seine Elf defensiver aus: „Wir müssen die Null halten.“ Gleichzeitig hofft Malyar, dass die Surker wie in der Hinrunde aus ihren Torchancen früher und effizienter Kapital schlagen. „Das würde uns Sicherheit geben.“ Zumal der Teamchef eine Gelsenkirchener Mannschaft erwartet, „die uns kämpferisch und im physischen Bereich fordern wird.“

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