+

Fußball

Verfolger und Kellerkinder im Einsatz

Recklinghausen - Das Fernduell um die Spitze pausiert an diesem Spieltag. Teutonia SuS Waltrop (bei Borussia Ahsen) und Genclikspor (gegen die DJK Spvgg. Herten) müssen wegen Unbespielbarkeit der Plätze aussetzen. Am Ball sind dennoch vier Recklinghäuser Kreisligisten, ein Duo in der Verfolgergruppe und ein Duo im Abstiegskampf.

SV Hochlar 28 - GW Erkenschwick.

Ambitionslos geht Henry Schoemaker die letzten elf Spiele keineswegs an. Platz drei hält der Niederländer noch für möglich. Bei fünf Zählern Rückstand auf den FC 96 nicht unmöglich. „Die Mannschaft ist gut in Form“, sagt Schoemaker über den Rückrundenstart mit fünf Punkten aus drei Spielen. „Leider sind wir etwas aus dem Rhythmus“, so der Trainer mit Blick auf knapp 17 Tage Pause seit dem letzten Pflichtspiel.

Gegen die Grün-Weißen werde es „sofort zur Sache“ gehen. „Erkenschwick ist eingespielt und ein gutes Kollektiv. Wir müssen dagegenhalten“, sagt Schoemaker.

Schon gegen Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop (1:1) zeigte der SVH, dass er auch ungeliebter Asche nicht nur spielen, sondern auch kämpfen kann. „Daran müssen wir anknüpfen“, so Schoemaker.

SV Herta 23 - SC Herten.

Die Derbyschlappe beim FC 96 ist noch nicht ganz verdaut, schildert Zakaria Chamdin. Hertas Trainer, der mit Faruk Turgut ein Gespann bildet, kann sich nicht erinnern, dass seine Mannschaft eine Drei-Tore-Führung noch in den letzten 20 Minuten verspielt habe. „Das tut natürlich immer noch weh.“

Nichtsdestotrotz wähnt sich der Aufsteiger auf dem richtigen Weg. „Wir hatten vor dem 96-Spiel einen guten Lauf“, sagt Chamdin. „Jetzt kommt es darauf an, dass wir auch punkten. Gerade gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf.“ Dabei wird Egzon Shala (Gelb-Rot-Sperre) fehlen.

Westfalia Vinnum - FC 96.

Es ist beinah ein Reflex nach einer Aufholjagd die Moral der Mannschaft zu loben. 96-Trainer Amel Odobasic tut es nicht ohne Grund. Zwar drehte seine Formation im Derby gegen den SV Herta in den letzten 20 Minuten einen 0:3-Rückstand. „Wir müssen zuerst auf uns schauen. Wenn der Wille und der Einsatz stimmen, dann können wir unsere fußballerischen Qualitäten einbringen.“

Eine ganz ähnliche Aufgabenstellung erwartet 96 im Gastspiel bei Westfalia Vinnum. „Das ist eine Mannschaft, die über den Kampf zum Spiel kommt. Da dürfen wir uns nicht den Schneid abkaufen lassen“, betont Odobasic.

DTSG Herten - FC Leusberg

. Furchteinflößend ist die Hertener Rückserien-Bilanz, die fast schon Schalker Züge annimmt, nicht: Drei Spiele, drei Niederlagen, 3:22 Tore. Was Leusbergs Co-Trainer Marc Altenburg dazu verleitet, der Mannschaft einen klaren Arbeitsauftrag zu geben: „Wenn wir da nicht gewinnen, sieht es ganz bitter aus.“ Die DTSG ist seit den zahlreichen Abgängen im Winter stark dezimiert. „Wir brauchen volle Konzentration über die gesamten 90 Minuten“, sagt der Assistent von Dirk Sadowicz, „dann ist es eine machbare Aufgabe.“

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

3:1 gegen Hillerheide:  Kreisliga-Spitzenreiter Genclikspor marschiert
3:1 gegen Hillerheide:  Kreisliga-Spitzenreiter Genclikspor marschiert
Bahnstrecke in Recklinghausen für zehn Tage gesperrt - was Bahnkunden wissen müssen
Bahnstrecke in Recklinghausen für zehn Tage gesperrt - was Bahnkunden wissen müssen
Närrisches Geheimnis ist endlich gelüftet - das ist das neue Prinzenpaar der Stadt Oer-Erkenschwick
Närrisches Geheimnis ist endlich gelüftet - das ist das neue Prinzenpaar der Stadt Oer-Erkenschwick
Jetzt kommen Kinder zu Wort
Jetzt kommen Kinder zu Wort
Kinder machen eine schreckliche Entdeckung
Kinder machen eine schreckliche Entdeckung

Kommentare