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Fußball

Verfolgertrio setzt auf Heimvorteil

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RECKLINGHAUSEN - Spannung an der Spitze und im Tabellenkeller der Kreisliga A2. Während Genclikspor, der FC 96 und SV Hochlar den Anschluss nicht verlieren wollen, möchten sich der SV Herta und FC Leusberg weiter von unten absetzen.

Genclikspor - SW Meckinghoven:

Eine bittere Niederlage, wie das 1:3 gegen Concordia Flaesheim, soll sich nicht so schnell wiederholen und zeigte das bereits in der Vorwoche beim SV Hochlar 28 (7:3). Trainer Adem Kurt warnt seine Mannschaft aber davor, Meckinghoven auf die leichte Schulter zu nehmen: „Das ist eine gute Mannschaft.“

Genclikspor habe gut trainiert und starte zuversichtlich in sein Heimspiel, erklärt Kurt. Zumal die personellen Voraussetzung nahezu optimal sind. Bis auf Yakub Köse, für den die Saison verletzungsbedingt beendet ist, kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen.

FC 96 - SV Vestia Disteln II:

Mit dem Gegner mag sich Amel Odobasic nicht beschäftigen. „Wir schauen nur auf uns“, sagt der Trainer des FC 96 als Konsequenz aus dem 4:3 bei der DTSG Herten. „Wir hatten alles im Griff“, so Odobasic. Seine Elf ließ aber die Zügel schleifen, was den Platzherren in die Karten spielte. „Wir müssen bis zum Schluss konzentriert bleiben“, fordert der Teamchef vor dem erneuten Duell mit einem Kellerkind, zumal ihn verletzungs- und urlaubsbedingt große Personalsorgen plagen.

SV Hochlar 28 - Concordia Flaesheim:

Das 3:7 gegen Genclikspor liegt Henry Schoemaker immer noch schwer im Magen. „Wir haben eine Menge Lehrgeld gezahlt“, sagt der Trainer und hadert mit den vielen individuellen Fehlern, die die offensivstarken Gäste bestraften. „Ich hoffe, dass wir den Hebel wieder umlegen können“, so Schoemaker. Denn diese Patzer sollte seine Elf am Sonntag vermeiden, da sie mit Flaesheim die treffsicherste Mannschaft der Kreisliga A erwartet. Verletzungs- und urlaubsbedingt wird Schoemaker einige Umstellungen vornehmen müssen. Moritz Ott wurde nach dessen Roter Karte (unsportliches Verhalten) bei der DJK Spvgg. Herten für sieben Spiele gesperrt.

Teutonia SuS Waltrop - FC Leusberg:

Auch wenn die Waltroper in den letzten Wochen ihre Siegesserie ausgebauten, fielen ihre Ergebnisse gegen abstiegsgefährdeten Mannschaften wie Vestia Disteln II, die DTSG Herten oder den SV Herta recht knapp aus. Auf ein ähnlich enges Spiel, möglichst mit erfolgreichem Ausgang, hofft die Elf von Dirk Sadowicz. Schon in der Vorwoche zeigte der FCL, was er leisten kann, und war beim 3:4 kurz davor, Concordia Flaesheim einen Punkt abzutrotzen.

DJK Spvgg. Herten - SV Herta 23:

„Zum Glück haben wir schon so viele Punkte geholt“, sagt Hertas Teamchef Zakaria Chamdin. Zwölf Zähler beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz (sollte es nicht zu einem vermehrten Abstieg aus der Bezirksliga kommen). „Wir stecken derzeit in einer Krise“, führt Chamdin fort. Und die sei personeller Natur. Auf „fünf, sechs Stammkräfte“ muss der SVH in Herten verzichten. Wie beim jüngsten 2:1 gegen Grün-Weiß Erkenschwick, der von der schweren Knieverletzung von Kalasch Saado, dem das Karriereende droht, überschattet wurde, sollen seine Fußballer kämpferisch überzeugen. „Vielleicht können wir wieder punkten“, hofft Chamdin.

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