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Zurück in Grün-Weiß: Ilkay Hatil (r.)

Fußball

"Viel darf nicht passieren"

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RECKLINGHAUSEN - Großen Handlungsbedarf hat Nassir Malyar nicht gesehen: Der Trainer der SG suderwich kann in der Rückrunde auf weitgehend bekanntes Personal setzen, wenngleich es doch drei Veränderungen gibt.

Nach seinem halbjährigen Gastspiel bei der DTSG Herten kehrt Ilkay Hatil zurück. Gerade seine Fähigkeit, gegnerische Abwehrreihen aufzubrechen, habe dem Suderwicher Angriffsspiel in der Hinrunde gefehlt, schildert Malyar. „Ille ist flexibel einsetzbar und zudem braucht er keine Eingewöhnungszeit.“ Zumal der 31-Jährige in den letzten Wochen bereits öfter mittrainierte.

Hingegen wird Adrian Stalka die SGS wieder verlassen. Nach einem Gespräch im Dezember reifte der Entschluss, sich zu trennen. „Zwischenmenschlich war das Verhältnis top. Aber es hat sportlich nicht gepasst“, sagt Malyar. Stalka kehrt zum FC Leusberg zurück. Zudem verstärkt Nico York (19/SV Horneburg) die Grün-Weißen. Der Defensivmann kommt auf den Außenbahnen zum Zug und wurde in der Jugend beim TuS Haltern ausgebildet. „Für sein Alter ist er extrem weit“, sagt Malyar. Zudem setzt der Teamchef auf Rückkehrer wie Dorian Klahs und Dustin Augustin, die in der Hinrunde wiederholt ausfielen.

Nach holprigem Saisonstart eignete sich die SGS eine „gute Grund-Stabilität“ an, wie Malyar doziert. „Viele Neuzugänge mussten erstmal verstehen, wie in Suderwich Fußball gespielt und gearbeitet wird.“ Dennoch sei das Gebilde sehr fragil. Mit Torhüter Rene Mennemann fällt ein Eckpfeiler für die Rückserie aus. Mit Dominik Kandziora und Jan Schmatzberger stünden allerdings zwei gleichwertige Kandidaten parat. „Viel darf aber bei unseren Eckpfeilern nicht mehr passieren“, betont Malyar.

Mit vier Testspielen und drei Hallenturnieren bereitet sich die SGS auf die Restserie vor. Im letzten Jahr belegte Surk Rang acht. „Das wollen wir diesmal übertreffen“, sagt der Teamchef. „Es wäre ein großartiger Erfolg. Gerade mit Blick darauf, welche Teams mit wesentlich größeren Möglichkeiten noch hinter uns stehen.“

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