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Dem neuen Hochlarer Vorstand gehören (v.l.) Schriftführer Andre Schneider, Beisitzer Nico Böker, der 2. Vorsitzende Hermann Lueg, die 2. Schatzmeisterin Susanne Kessler, Geschäftsführer Gordon Rotthoff, der 1. Vorsitzender Hugo Böker, Jugendleiter Thomas Kauert, Ulrike Marcinkowski (Obfrau für Breitensport), der 1. Schatzmeister Thomas Lueg sowie die Beisitzer Christian Ehm und Arno Recker.

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Das Warten geht weiter

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RECKLINGHAUSEN - Ursprünglich sollte in diesem Jahr bei der SG Suderwich an der Lülfstraße eine Spielfläche mit dem begehrten Belag entstehen. Ein planungsrechtlicher Fehler und höhere Kosten sorgten derart für Verzögerungen, dass Rat und Verwaltung dafür votierten, dass zuerst der Aschenplatz des SV Hochlar 28 umgewandelt werden soll.

Um es vorwegzunehmen: Die Bagger rollen erst im kommenden Frühjahr an. Im September 2020 wird an der Averdunkstraße der Ball auf Kunstrasen rollen können, erläuterte der Erste Beigeordnete Georg Möllers im Rahmen der Jahreshauptversammlung des SVH.

Um es vorweg zu nehmen: Die Bagger rollen erst im kommenden Frühjahr an. Im September 2020 wird an der Averdunkstraße der Ball auf Kunstrasen rollen können, erläuterte der Erste Beigeordnete Georg Möllers im Rahmen der Jahreshauptversammlung des SVH.

Doch der Reihe nach: Der SV Hochlar hatte nach der Suderwicher Verzögerung den Zuschlag erhalten, da der Verein vom Segensberg nach der Auswertung des Kriterienkataloges, der der Kunstrasenplatz-Vergabe zugrunde liegt, hinter der SGS auf dem zweiten Platz gelegen hatte. „Wir haben uns nach der Sportausschusssitzung im März 2018 verhalten gefreut, weil noch andere Ausschüsse durchlaufen werden mussten“, erinnerte sich Vorstandsmitglied Arno Recker. Das änderte sich, als alle Hürden genommen wurden. „Die Vorfreude wurde getrübt“, führte Recker mit Verweis auf ein Gespräch mit der Stadt im November vergangenen Jahres.

„Es ist eine Deckungslücke entstanden“, fasste der Beisitzer der SVH-Führungsriege den Tenor zusammen. Beide Seiten wollten Lösungen für die finanziellen Probleme suchen. Wo gibt des Einsparpotenzial? Kann sich der SVH mit mehr als den geplanten 12.000 Euro beteiligen?

„Wir haben auf die Dringlichkeit hingewiesen“, erklärte Recker. „Wir haben seit Jahren die meisten Mannschaften im Spielbetrieb.“ Mannschaften, die auf dem Großfeld spielen. Aktuell In dieser Spielzeit vertreten 14 Jugend- und zwei Seniorenteams den SVH in der Meisterschaft. Hinzu kommen eine Ü32- und eine Ü40-Mannschaft. „Der Platz wird dringend gebraucht.“ Zumal die Aschespielfläche nicht die beste Qualität habe.

Georg Möllers musste den Anwesenden im Vereinsheim der Bürgerschützengilde einräumen: „Zuständige Leute haben ausgerechnet, dass wir mit 560.000 Euro bei weitem nicht auskommen.“ Diese Summe wird für die Umwandlung eines Tennen- in einen Kunstrasenplatz gebraucht. Mit Ansparungen aus der Sportpauschale (60.000 bis 70.000 Euro pro Jahr) und anderen Fördermitteln möchte die Stadt einen Bau alle zwei Jahre ermöglichen. „Wir haben uns mit dem Verein zusammengesetzt und alles durchgerechnet“, berichtete Möllers. „Wir wollten alles so regeln, dass das Projekt nicht kippt. Wir haben aber eine erhebliche Differenz von 250.000 Euro.“

Und das führte dazu, dass das Bauvorhaben in diesem Jahr nicht durchgeführt werden kann. „Unsere Planungsabteilung gab das Versprechen, in 2020 den Kunstrasen zu planen“, so der Beigeordnete weiter und stellte einen Zeitplan vor: März 2019 - Entwurfsplanung; Oktober 2019 - Ausschreibung der Bauarbeiten (bis Januar 2020); März 2020 - Baubeginn; September 2020 - Fertigstellung.

Die Vorstandswahlen haben nur eine Veränderung ergeben: Aus beruflichen Gründen stellte sich Ralf Slowikow nicht mehr zur Wahl als 1. Schatzmeister. Sein Nachfolger wurde Thomas Lueg (bisher Beisitzer). In ihren Ämtern bestätigt wurden der 1. Vorsitzende Hugo Böker, der 2. Vorsitzende Hermann Lueg, Geschäftsführer Gordon Rotthoff, die 2. Schatzmeisterin Susanne Kessler, Schriftführer André Schneider, Ulrike Marcinkowski (Obfrau Breitensport), Jugendleiter Thomas Kauert und die Beisitzer Arno Recker und Nico Böker, neuer Beisitzer ist Christian Ehm.

„Es wird alles gemacht und es ist alles gemacht worden, dass der Plan 2020 umgesetzt wird“, versicherte Möllers. Während der Bauarbeiten wird die Stadt dem SVH einen anderen Platz zur Verfügung stellen, um den Trainingsbetrieb aufrecht erhalten zu können. „Das ist extrem enttäuschend“ , merkte Recker an. „Es ist ein extrem ärgerlicher Umstand.“

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