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Ilhan Acar (l.), der sich hier gegen Markus Scheffer durchsetzt, triff zum 1:2 gegen den FC 96 und lässt Genclik kurzzeitig auf die Wende hoffen.

Fußball

FC 96 wendet Fehlstart ab

Recklinghäuser - Kreisliga-A-Aufsteiger FC 96 hat seinem Konto die ersten Punkte gutschreiben können. Die Mannschaft von Trainer Amel Odobasic gewann ihr erstes Heimspiel der noch jungen Saison mit 3:1 (2:1) gegen Lokalrivale Genclilspor, der weiter auf den ersten Sieg warten muss.

Die Weichen auf Sieg stellten die Platzherren mit einem Auftakt nach Maß: Nach Ecke von Dennis Korte stieg Thomas Duda hoch und köpfte unbedrängt zur Führung ein (2.). Der FC 96 setzte entschlossen nach und legte nach Balleroberung im Mittelfeld sogleich den Vorwärtsgang ein: Robin Demes schob den Ball an Beytullah Kerter zum 2:0 vorbei (4.). „Wir haben viel zu viele Fehler gemacht“, stellte Kurt kopfschüttelnd fest. „So kannst du kein Spiel gewinnen.“ Die Süder ließen die Köpfe nicht hängen und meldeten sich eindrucksvoll zurück. Genclik spielte sich sogleich gute Möglichkeiten heraus. „Wir hatten keinen Zugriff mehr auf das Spiel“, erkannte Odobasic.

Der Abschluss von Süleyman Demirci wurde zur Ecke geklärt (11.), der Schuss von Gökhan Tirmürlenk abgeblockt (14.). Der dritte Anlauf klappte besser: Ein Demirci-Zuspiel schob Ilhan Acar an 96-Torhüter Marcel Johns vorbei zum 1:2-Anschluss (19.). Und der gab der Kurt-Elf spürbar Rückenwind. Die Platzherren setzten aber Nadelstiche. Etwa durch Cemil Cem Esen, der den Ball von halblinks nur knapp am langen Pfosten vorbei setzte (36.). Nur 120 Sekunden hatte der FC 96 Glück, dass Johns den Schuss von Ivan Jovanovic noch auf der Linie abfangen konnte. Das Odobasic-Team rettete sich in die Pause und holte kurz nach der Pause zum entscheidenden Gegenschlag aus. Bei dem leisteten die Gäste Schützenhilfe: Vor dem Schuss Robin Demes klärte Genclik nicht entschlossen genug und Keeper Beytullah Kerter wurde auf dem falschen Fuß erwischt – 3:1 (50.). „Alle drei Gegentore waren vermeidbar“, ärgerte sich Kurt und war enttäuscht, dass Umstellungen in der zweiten Halbzeit nicht die erhoffte Wirkung zeigten. „Wichtig ist, dass wir den ersten Sieg feiern konnten. Es ist nicht einfach, wenn man unter Druck steht“, räumte Amel Odobasic hinterher ein. Allerdings hatte er sich eine entspanntere Schlussphase erhofft. Thomas Duda vergab die beste Möglichkeit, den Derbysieg vorzeitig zugunsten des FC 96 zu entscheiden (79.).

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