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Im Hinspiel konnten Tino Westphal und Genclikspor einen Sieg gegen den SV Herta bejubeln.

Fußball

Zwei Derbys und ein Duell unter Tabellennachbarn

Recklinghausen - Dieser Kreisliga-A-Spieltag ist geprägt von Nachbarschaftsduellen. Zwei sind räumlicher Natur, wenn sich der FC Leusberg und FC 96 sowie der SV Herta 23 und Genclikspor gegenüberstehen. Ein anderes hingegen tabellarisch: Der SV Hochlar 28 gastiert bei SW Meckinghoven.

FC Leusberg - FC 96: 

Zuletzt zeigten die Fußballer aus dem Recklinghäuser Süden respektable Leistungen. Trainer Dirk Sadowicz befürchtet aber, dass der FC Leusberg das im Derby nicht wiederholen kann: „Ich kann nur eine Rumpfelf aufbieten.“ Daher dämpft er die Erwartungen: „Das wird kein gutes Spiel.“ Leusberg will defensiv gut stehen, um ein 1:6 wie im Hinspiel zu verhindern.

Das sieht 96-Trainer Amel Odobasic naturgemäß anders. „Wir sind gut drauf“, zielt er auf eine Serie von fünf Spielen ohne Niederlage ab. „So soll es bleiben.“ Seine Elf soll nahtlos an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, die zum 7:1 gegen Disteln II führten.

SV Herta 23 - Genclikspor:

„Zum Glück sind wir fast gerettet“, stellt Zakaria Chamdin beim Blick auf die Tabelle erleichtert fest. Die 15 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beruhigen den Teamchef des SV Herta, weil er aktuell immer wieder neue Namen auf seine Ausfallliste setzen muss.

Zehn Spieler mit Startelf-Potenzial müssen für das Derby passen. „Zum Glück haben wir einen großen Kader“, sagt Chamdin. Seine neu formierte Elf wird er defensiv ausrichten. „Wir stellen uns hinten rein und lauern auf Konter“, verrät der Teamchef die Marschroute.

„Herta ist ein ernst zu nehmender Gegner“, warnt Gencliks Trainer Adem Kurt vor den morgigen Gastgebern. Vor allem der Offensive zollt er Respekt. „Wir müssen clever spielen“, fordert Kurt, der ebenfalls einige Ausfälle beklagt, daher. Bange ist ihm dennoch nicht. „Wir sind gut vorbereitet.“

SW Meckinghoven - SV Hochlar 28:

Es ist der Kampf um Tabellenplatz fünf. Und den würde sich Hochlar gern zurückerobern, wenngleich Henry Schoemaker offen einräumt: „Ich hätte gern eine bessere Platzierung.“

In Meckinghoven möchte der SVH die Trendwende einläuten. „Wir haben sehr gut trainiert“, sagt Schoemaker, der wieder auf Torjäger Mirzet Efendic zurückgreifen kann. Mit ihm erhofft sich der Trainer mehr Durchschlagskraft der Offensivabteilung. „Wir sind nicht mehr zu effektiv wie noch zu Saisonbeginn.“

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