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Szene aus dem Hinspiel: Hüseyin Kerter (l.) spitzelt 96-Torjäger Maximilian Wilk den Ball weg.

Fußball

Zwei Nachholspiele in der Kreisliga A

Recklinghausen - An Karneval ruht weitgehend der Spielbetrieb. In der Kreisliga A2 stehen am Sonntag ab 15 Uhr zwei Nachholspiele mit Recklinghäuser Beteiligung auf dem Programm, die Spannung versprechen: Genclikspor erwartet seinen Tabellennachbarn FC 96 während sich der SV Herta gegen Vestia Disteln II im Kampf um den Klassenerhalt etwas Luft verschaffen will.

Genclikspor - FC 96:

So erfreulich das 1:1 des SV Hochlar im Nachholspiel gegen Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop für den Tabellenzweiten auch war, es ist für die Mannschaft von Adem Kurt auch Warnung zugleich. „Das kann uns auch passieren“, sagt der Trainer von Genclikspor. „Punktverluste können immer vorkommen.“

Seine Elf hat das im Hinspiel erfahren, als sie verdient mit 1:3 verlor, so Kurt. „Das war unser schlechtestes Saisonspiel.“ Das bedeutet im Umkehrschluss: Im erneuten Duell mit dem FC 96 peilt Genclikspor die Wiedergutmachung an. Das Ziel ist klar: Genclikspor möchte in der Rückrunde ungeschlagen bleiben.

Eine Serie will der FC 96 hingegen beenden und nach den zwei jüngsten Niederlagen in die Erfolgsspur zurückfinden. „Von einem Verfolgerduell würde ich nicht mehr sprechen“, sagt Trainer Amel Odobasic. Für den Tabellendritten gilt nun: „Wir bleiben bodenständig und schauen nur auf uns.“

In den letzten Spielen notierte Odabasic zahlreiche vergebene Torchancen seiner Elf. „Sobald wir ein Tor kassiert haben, rappelte es in den Köpfen meiner Spieler und das nächste Gegentor folgte. Wir müssen das abstellen und als Mannschaft enger zusammenrücken.“

SV Herta 23 - Vestia Disteln II:

Wer nach dem 6:8 im Hinspiel auf ein erneuten Spektakel hofft, den muss Zakaria Chamdin enttäuschen. „Wir bleiben bei unserer Aufstellung.“ Soll heißen: Das Trainerduo Faruk Turgut/Zakaria Chamdin, das auf den gesperrten Sadik Tokman verzichten muss, wird wieder aus einer gestärkten Abwehr heraus agieren und vorn gefährliche Nadelstiche setzen.

„Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel“, unterstreicht Chamdin die Bedeutung dieses Spiels. Der volle Ertrag dieses Kellerduells soll auf das Konto des SVH wandern. „Dann hätten wir sechs Punkte Vorsprung auf unseren Konkurrenten.“

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