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Die Hillerheider mit Marvin Sachsenweger (r.) also auch die Röllinghäuser mit Nico Isenbort brauchen im Abstiegskampf schon ein kleines Wunder.

Fußball

Zweigleisige Planungen

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RECKLINGHAUSEN - Wer verstehen will, wie kompliziert die Lage um den FC/JS Hillerheide und SW Röllinghausen in der Bezirksliga bestellt ist, braucht nur auf die Tabelle zu schauen.

Das Duo ziert das Ende des Rankings. Die handelnden Personen beider Vereine haben längst zweigleisige Planungen aufgenommen.

Beim FC/JS Hillerheide hat man das anstehende Gastspiel beim SV Horst-Emscher II zum Endspiel ausgerufen: „Jetzt gilt es“, sagt auch der Klubvorsitzende Mario Sachsenweger, der sich auch um die sportlichen Belange auf der Maybacher Heide kümmert. Einige Spieler kehren aus Sperren und Verletzungen zurück. „Der Kader wird wieder vollzähliger sein. Wir brauchen jetzt eine Serie“, meint Sachsenweger beim Blick auf fünf Punkte Rückstand zum SV Zweckel auf dem rettenden 13. Rang.

Scheitert das Vorhaben Klassenerhalt, greift Plan B beim FC/JS. Im Falle des Abstiegs werde es drei Abgänge geben, erläutert Sachsenweger, der Namen logischerweise nicht preisgeben wollte. „Der Kern der Mannschaft bleibt. Auch in der Kreisliga A.“ Auch die Zusammenarbeit mit Teamchef Rabih Such wird fortgesetzt. Co-Trainer Patrick Krull hört zum Saisonende auf. Such, dem in Kürze ein neuer Assistent zur Seite gestellt werden soll, sei der laut Sachsenweger „absolut der richtige Mann“, um den Weg mit talentierten Spielern fortzusetzen. Im Sommer stoßen erneut einige A-Junioren zum Kader der Senioren.

Sogar zehn Punkte Rückstand hat SW Röllinghausen auf das rettende Ufer. Und ganz ähnlich wie bei Hannover 96 hält man den Bezirksligisten für längst abgestiegen, faktisch besteht noch Hoffnung. Welche Präsident Uwe Matecki auch unterfüttert: „Im Grunde haben uns schon alle aufgegeben. Genau dann haben wir aber die besten Spiele gemacht.“

Auch Matecki weiß, dass 13 oder gar 15 Punkte aus den letzten fünf Spielen her müssen. Das Restprogramm sei auf Röllinghäuser Seite: „Je mehr es auf das Saisonende zugeht, umso mehr Teams gibt es, für die es um nichts mehr geht. Stimmt bei uns die Einstellung, haben wir einen Vorteil“, glaubt der Klubchef, der sich allerdings für den Abstiegsfall bestens gerüstet sieht: Der Großteil des Kaders habe für die Kreisliga A zugesagt. „Drei Abgänge sind definitiv.“ Externe Zugänge schließt Matecki nicht aus: „Aber nur, wenn es sportlich Sinn macht.“

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