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Mit SW Röllinghausen lief die Saison nicht wie erhofft, mit den Chargers ist Luka Meyer (M.) hingegen noch ohne Niederlage.

Fußball/American Football

Ein steter Wechsel zwischen SW Röllinghausen und den Chargers

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Recklinghausen - Luka Meyer kann und will sich auch nicht festlegen. Der 22-Jährige spielt seit Kindertagen Fußball bei Schwarz-Weiß Röllinghausen und hat eine weitere Sportart für sich entdeckt: Der Recklinghäuser ist derzeit auch mit den American Footballern der Recklinghausen Chargers erfolgreich.

Zum Glück kann er beiden Sportarten unter einen Hut bringen. „Wenn ich mich entscheiden müsste“, sagt Luka Meyer, „dann hätte ich ein Problem.“ Es scheint, als hätten sich beide Sportvereine abgesprochen. „Ich habe jeden Tag Training“, erklärt der 22-Jährige, der sich aktuell auf der Zielgeraden seiner Ausbildung zum Polizeikommissar befindet.

Zweimal pro Woche mit den Verbandsliga-Footballern im Sportzentrum Hohenhorst, an den anderen drei Werktagen mit den Bezirksliga-Fußballern auf der Anlage an der Klarastraße. Hinzu kommen an den Wochenenden die Liga-Spiele in beiden Disziplinen.

Bei den F-Junioren im Tor

Am Sonntag kann er sich auf das Fußballspiel bei Genclerbirligi Resse konzentrieren. Und allein für den Verein spielen, dem er seit Kindertagen die Treue hält. „Ich habe in der F-Jugend angefangen“, sagt der Röllinghäuser. „Damals war ich noch Torhüter.“ Diese Position hat er längst aufgegeben. „Es hat mir keinen Spaß gemacht." Daher wechselte er aufs Spielfeld.

Bruder stellt Kontakt zu den Chargers her

Vor vier Jahren wagte Luka Meyer den nächsten Schritt. Er beließ es nicht mehr dabei, seinem älteren Bruder Jona bei den Spielen der Chargers zuzuschauen. Er trainierte mit – und war sogleich Feuer und Flamme für den Sport. „Ich wollte Runningback werden“, verrät der Sportler seinen Wunsch. Auf dieser Offensiv-Position sah ein Chargers-Trainer den Recklinghäuser jedoch nicht und beorderte Luka Meyer stattdessen in die Defense, wo er als Linebacker versucht, das gegnerische Laufspiel zu unterbinden.

Das gelingt dem 22-Jährigen und dessen Teamkollegen bestens: Die Chargers starteten bekanntlich mit zwei Siegen in die Verbandsliga. Auch dank Meyers Treffsicherheit bei den Extrapunkt-Versuchen nach einem Touchdown. „Man merkt, dass Luka Fußballer ist“, lobt Headcoach Eberhard Conrad. „Das macht er gut.“

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