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Patrick Schäfer zieht aus dem Rückraum ab, doch ein Treffer bleibt im verwehrt.

Handball

22:30 im Kellerduell  - herber Rückschlag  für Bezirksligist ETG Recklinghausen

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Im Kampf um den Klassenerhalt mussten die Bezirksliga-Handballer der ETG  Recklinghausen einen herben Rückschlag hinnehmen. Sie unterlagen dem bis dato punktgleichen FC Schalke 04 II mit 22:30.

  • ETG Recklinghausen  startet mit Niederlage in die Rückrunde
  • Bezirksliga-Kellerduell ist in der ersten Halbzeit ausgeglichen
  • Nach der Pause nutzt das Team von Dirk Bergmann viele Chancen nicht

„Ich hätte gern den direkten Vergleich gewonnen“, sagt Trainer Dirk Bergmann. Dieser könnte am Ende eine wichtige Rolle spielen. Das Hinspiel hatte die Eisenbahner Turngemeinde (ETG) mit 35:31 für sich entschieden. 

Auf einen erneuten Sieg hatte Bergmann im Vorfeld des Rückrunden-Auftaktes nicht nur aufgrund einiger Ausfälle nicht gesetzt. Mit Bastian Schwengers konnte sein Trainerkollege Philipp Jacob auf eine Verstärkung aus dem Oberliga-Kader setzen. 

Er steuerte zwar nur zwei Tore zum Schalker Sieg bei. „Er gibt seinen Teamkollegen aber Sicherheit“, erklärt Bergmann. Dennoch sah es zunächst danach aus, als könnten die „Eisenbahner“ den Wunsch ihres Trainer nach einem Punktgewinn erfüllen. 

Recklinghäuser begegnen ihrem Nachbarn auf Augenhöhe 

Die Tabellennachbarn begegneten sich in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe. Weil Torhüter Michael Rietdorf einmal mehr etliche Paraden zeigte, legte die ETG bis zum 9:8 (24.) vor. Nach der Pause (9:11) glich das Bergmann-Team zwar sogleich aus. Mit zunehmender Spielzeit zeigte sich das große Manko der Hausherren: die Abschlussschwäche.

 „Wir haben viele leichte Chancen nicht genutzt“, bedauert der Trainer. Das spielte Schalke nicht zuletzt wegen desguten Umschaltspiels in die Karten. „Wenn sie einmal in Fahrt kommen, kannst du so einen Gegner nicht stoppen“, bedauert Bergmann.  So setzten sich die Gäste aus Gelsenkirchen trotz personeller Unterzahl vorentscheidend auf 22:15 (49.) ab. 

Nächste Woche gegen Spitzenreiter HSC Haltern-Sythen II

Kein Vorwurf an die Mannschaft“, betont der Trainer, der seinen Blick sogleich auf den kommenden Spieltag richtet, wenn die ETG bei Tabellenführer HSC Haltern-Sythen II gastiert. Weil dort die Chancen auf einen Punktgewinn gering sind, wird Dirk Bergmann in den nächsten Trainingseinheiten zum Psychologen. „Die Saison ist noch lang“, beruhigt er. Und legt sich fest: „Eine Zweitmannschaft wird nicht zu den Absteigern gehören.“

ETG: Rietdorf - Friemel (9), Rathmer (6), Senge (1), Hahnenkamp, A. Driesel (4), Markfort (1), Nowack (3), Schäfer, Kühl (2), D. Driesel (2)

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