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Lina Treese hat freie Bahn und trifft für die PSV Recklinghausen.

Handball

PSV mit starker  Vorstellung - in den  Schlussminuten schwinden aber die Kräfte

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Die C-Jugend-Handballerinnen der PSV Recklinghausen haben das Halbfinal-Hinspiel zur Westfalenmeisterschaft gegen die HSG Blomberg-Lippe nach starker Leistung knapp mit 22:23  (13:11) verloren.

  • PSV trifft in der Vorschlussrunde der Westfalenmeisterschaft auf den Sieger der Oberliga-Parallelstaffel
  • Recklinghäuser C-Jugend mit starker Leistung 
  • Rückspiel steigt am 15. März

Die Recklinghäuser Handballerinnen begegneten dem Oberliga-Spitzenreiter aus der Parallelstaffel nicht nur auf Augenhöhe, sondern gaben in der Halle Nord lange den Ton an.

„Am Ende fehlten uns ein paar Körner“, zielt Markus Fricke, der das Team mit seiner  Tochter Annika  und Lara Janz trainiert, auf die letzten Spielminuten ab, in den die favorisierten Gäste ihren 19:21-Rückstand (46.) noch drehen konnten. 

Gäste sind körperlich überlegen

Dass es ein enges Spiel werden könnten, daran hatten einige Fans der  PSV im Vorfeld nicht so recht glauben können. Die Mannschaft von Trainer Christoph Fahrenberg hatte in der Punktspielrunde nur eine Niederlage kassiert. „Ganz ehrlich“, bekannte Markus Fricke hinterher, „ich habe auch ein deutlicheres Ergebnis befürchtet.“ 

Weil die Gäste seiner Mannschaft körperlich überlegen waren. Doch von einem vermeintlichen Nachteil war nichts zu sehen. Die PSV-Youngster überzeugten mit einer aufmerksamen Abwehrleistung und schnellem Umschaltspiel bei Ballgewinn. So konnten die zahlenreichen Recklinghäuser Fans beim 7:5 (11.) die erste Zwei-Tore-Führung ihrer Mannschaft bejubeln, die der HSG ganz und gar nicht gefiel. 

PSV Recklinghausen mit  40 starken Minuten

Dem Fahrenberg-Team gelang zwar der 10:10-Ausgleich (18.), zur Pause legten die „Polizistinnen“ aber wieder vor und behaupteten dank einer Energieleistung den Vorsprung. „Wir hatten 40 starke Minuten“, lobte Markus Fricke zurecht. „Am Ende fehlten uns leider ein paar Körner.“ Das war im entscheidenen Oberliga-Spiel gegen Borussia Dortmund ganz anders.

Das deutete sich an, als Blomberg-Lippe nach dem 16:17 (41.) neue Hoffnung schöpfte. Lucie Janz und Saskia Meyer brachten die Gastgeberinnen wieder in Führung – 20:18 (45.). „Am Ende haben wir Blomberg-Lippe in der Deckung zwei, drei einfache Würfe erlaubt“, sagt der Trainer, ohne seiner Mannschaft einen Vorwurf machen zu wollen. Vielmehr richtet er ein Lob an sie: „Chapeau an die Mannschaft, das hat sie großartig gemacht.“ 

Das Rückspiel in Blomberg steigt am Sonntag ab 15 Uhr.

PSV: Hartig - Treese (3), Fricke (2), Opresnik, Matuschowski, Meyer (2), Volmer (4), Wortmann (3), Janz (7/2), Jungmann, Schmelzer (1), Schuhmann

Auf Erfolgskurs sind aktuell auchdie Oberliga-Damen der PSV.

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