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Die PSV um Alexander Rathmer (M.) war im Topspiel nicht zu halten. Auch, wenn es die Hammer Abwehr mit allen Mitteln versucht.

Handball

"Ein Zeichen an die Liga"

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RECKLINGHAUSEN - Der Kampf um die Spitze der Verbandsliga ist wieder spannend. Die B-Jugend-Handballer der PSV haben im Topspiel dem bis dato verlustpunktfreien Spitzenreiter ASV Westfalen-Hamm beim 26:21 (12:10) mit einer beeindruckenden Leistung die erste Niederlage beigefügt.

Außer Frage, es waren rassige 50 Minuten in der Halle Nord. Und es darf auch nicht verwundern, dass Trainer Udo Pirkl zunächst ganz glücklich war und von einem „verdienten Sieg“ sprach. Mit enormer Leidenschaft, hoher Bereitschaft und einem günstigen Spielverlauf – die PSV lag über die gesamte Spielzeit in Führung – entzauberten die Nordstädter den unangefochtenen Primus.

„Es ist auch ein Zeichen an die Liga“, hofft Pirkl auf wieder entfachte Jagdlust der weiteren Verfolger HC Heeren-Werve und ASC Senden. „Spannung an der Spitze ist immer gut“, findet Pirkl, dessen Team nur noch zwei Zähler hinter Hamm liegt.

„In Summe“, philosophierte der Teamchef, „war es eine runde Leistung.“ Neben spielerischen Aspekten, wie einer knallhart zupackenden Abwehr hinter der Torhüter Lukas Mehlwitz einen astreinen Job ablieferte, sei auch der mentale Aspekt nicht ganz unwichtig gewesen, berichtet Pirkl. „Die Mannschaft ist mit der Einstellung ins Spiel gegangen: Ja, wir können sie schlagen. Der Glaube an die eigene Stärke hat heute den Unterschied gemacht.“

In der Tat, als nach 46 Minuten Hamms Trainer Florian Müller sein Personal bei Auszeit trotz 20:21-Rückstand daran erinnern musste, dass „noch gar nichts entschieden“ sei, war das PSV-Selbstbewusstsein fast grenzenlos. Beleg: Beim folgenden Angriff inklusive Siebenmeter wählte Elias Böbber den Heber um Hamms Torhüter Leonhardt Stich zu überwinden – 22:20. Das entnervte die Gäste.

Teamchef Pirkl, der zusammen mit Jonathan Fricke („Er hat die Mannschaft taktisch super eingestellt“) betreut, glaubt an eine Initialzündung für die restliche Spielzeit: „Wir können jeden Gegner schlagen. Das haben wir bewiesen. Die Möglichkeiten haben wir, der eingeschlagene Weg ist der richtige.“

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