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Julia Schug (l.) und die Handballerinnen der ETG unterlagen im Kreispokal-Halbfinale Teutonia Riemke.

Handball

Ende des Pokaltraums

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RECKLINGHAUSEN - „Gewinnbar.“ Bernd Andersens Fazit nach dem Halbfinal-Aus gegen Teutonia Riemke deutet bereits an: Die Kreispokal-Geschichte der ETG hätte nicht enden müssen.

Ein weiteres Kapitel ist nach dem 23:26 (14:15) gegen den Bochumer Verbandsligisten zumindest für diese Spielzeit ausgeschlossen. Schlechtes Verlierertum wollte sich Andersen auch nicht nachsagen lassen: „Am Ende haben wir verdient verloren“, betonte der Teamchef des Bezirksligisten, der dennoch haderte: „In Normalform gestalten wir das Spiel noch enger. Mit etwas Glück gewinnen wir.“

Eine Analyse, die mit Blick auf drei Tore Unterschied gegen eine Mannschaft, dessen Kern ansonsten zwei Klassen höher im Wettkampf angesiedelt ist, eher verblüfft.

Andersens Rätselraten bezog sich auf eine Phase knapp eine Viertelstunde vor der Schlusssirene. Die ETG hatte keck mitgehalten und nicht abreißen lassen, was der Spielstand von 18:19 (43.) auch unterstrich. Etwaige Tempoverschärfungen der Gäste inklusive Zwei- oder gar Drei-Tore-Führungen hatten die Eisenbahnerinnen nicht aus dem Konzept gebracht. Wohl aber die Anhäufung von technischen Fehler in der entscheidenden Phase des Spiels. Riemke setzte sich auf vier Tore ab (22:18, 46.). „Gnadenlos“ sei die ETG für ihre fahrige Spielweise in der Offensive bestraft worden. Was Andersen massiv ärgert: „Die Mannschaft kann es deutlich besser und hat das auch schon gezeigt.“

Dennoch überwog nach einer überzeugenden Pokalsaison der Stolz – und der Ausblick auf die kommenden Spiele. „Wir lassen uns von dieser Niederlage nicht unterkriegen“, gab sich der Teamchef in einer ersten Reaktion noch kämpferisch. Um dann das Positive herauszustellen. „Wir haben gegen einen Verbandsligisten sehr gut mitgehalten. Das sollte uns Auftrieb für den Aufstiegskampf geben.“ Trotz Pokal-Aus: Die ETG hat in dieser Saison gewiss noch nicht fertig.

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