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Marten Heilmann (r.) und die SG Suderwich unterlagen dem Schlusslicht HSC Haltern-Sythen II verdientermaßen.

Handball

Euphorie ist verflogen

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HALTERN AM SEE - Nach zuletzt drei Siegen in Folge ist Bezirksligist SG Suderwich im Gastspiel bei Schlusslicht HSC Haltern-Sythen II auf dem harten Boden der Realität gelandet. Nach dem enttäuschenden 23:29 (10:14) steckt die Mannschaft von Trainer Alexander Gerdes wieder ganz tief im Schlamassel.

Denn die Surker verloren nicht nur das Kellerduell, sondern auch den direkten Vergleich, der bei Punktgleichheit über die Platzierung entscheidet. Und das könnte mit Blick auf die Tabellenkonstellation von großer Bedeutung sein. Nur zwei Punkte trennen die Surker vom HSC Haltern-Sythen II und dem Vorletzten HSG Wetter/Grundschöttel, die beide ein Spiel weniger absolviert haben.

Noch Minuten nach dem Schlusspfiff suchte Alexander Gerdes für eine Erklärung. „Wir haben vollkommen verdient verloren“, redete der SGS-Trainer nicht lange um den heißen Brei herum. „Das waren eine katastrophale Abwehr- und Angriffsleistung.“ Dass die Gastgeber auf Verstärkungen aus dem Verbandsliga-Kader setzen, wollte er nicht als Ausrede gelten lassen. „Wir haben einfach schlecht gespielt.“

Nach dem schnellen 0:3 (6.) schien die SGS in der Spur, als Jonas Antoniewicz für die erste Führung sorgte (7:6, 19.). Die Freude darüber war aber nur von kurzer Dauer. Noch vor dem Kabinengang legte das Schlusslicht wieder vor – 14:10.

In die zweite Halbzeit starteten die Surker druckvoll. Während Torhüter Jens Warmers hielt, was zu halten war, stellten seine Vorderleute den Anschluss her. Doch nach dem 15:16 durch Jan Anderle (41.) endete die Aufholjagd. Die Gäste luden die HSC-Zweitvertretung durch leichte Ballverluste zu Toren ein, sodass die Anzeigetafel schnell wieder eine klare Führung anzeigte (20:16, 45.). Diesem Rückstand liefen die Suderwicher, die nach der jeweils dritten Zeitstrafe auf Sebastian Wegmann (43.) und Jan Anderle (58.) verzichten mussten, hinterher. Haltern hatte leichtes Spiel, in der Schlussphase seinen Vorsprung auszubauen.

Ihrem Unmut über die Schiedsrichter machten einige Suderwicher nach Spielende Luft, weshalb Alexander Gerdes in dieser Woche ein paar Worte an sein Team richten will.

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