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Nina Schmidt nimmt Maß und trifft für die ETG.

Handball

ETG feiert souveränen Sieg

Recklinghausen - Das 17:12 (8:5) über die TSG Sprockhövel verdeutlicht, wie sich die C-Jugend-Handballerinnen der Eisenbahner-Turngemeinde (ETG) spielerisch weiterentwickelt haben. „Gegen diese Mannschaft“, sagt Trainer Markus Hemmelmann, „haben wir vor zwei Jahren noch verloren.“

Der Sieg gegen das Kreisliga-Schlusslicht hätte sogar höher ausfallen können, wenn Sprockhövels Torhüterin Carolin Fülber nicht etliche Chancen entschärft hätte. „Sie hat gigantisch gut gehalten“, würdigt Hemmelmann die Leistung.

Lobende Worte findet der Trainer aber auch für seine Mannschaft, die zum ersten Mal in dieser Saison mit dem kompletten Kader antrat. Markus Hemmelmann nutzte die Gelegenheit, allen 14 Spielerinnen, darunter auch D-Juniorinnen, reichlich Einsatzzeiten zu geben. „Wir haben viele Dinge ausprobiert“, erklärt der Trainer.

So kamen einige Spielerinnen auf ungewohnten Positionen zum Einsatz. Auf das Resultat wirkte sich das nicht aus. „Wir haben nicht spektakulär gewonnen, aber souverän.“ Die Gäste stellten in der ersten Halbzeit zwar den Anschluss her (5:4, 20.), kurz vor der Pause spielten sich die „Eisenbahnerinnen“ aber wieder eine 8:4-Führung heraus. Und die bauten die Recklinghäuser Handballerinnen nach dem Kabinengang trotz der starken Paraden der Sprockhöveler Torhüterin vorentscheidend auf 16:11 aus (48).

Vom angestrebten Saisonziel, dem vierten Tabellenplatz, ist die ETG nur einen Punkt entfernt. Wenn Markus Hemmelmann sagt „An einem guten Tag können wir jeden schlagen“, ist das keine Übertreibung. Seine Mannschaft führte Spitzenreiter SG ETSV Ruhrtal Witten beim 19:14 die bislang einzige Niederlage bei. Im Rückspiel am 26. Februar (18 Uhr, Heinrich-Auge-Halle) wollen die Recklinghäuser keine Revanche zulassen.

ETG: Lorenz, Popa; Meier (2), Gutzeit, Ravagui (1), Moj, Wittke (3), Hasslinghausen (3), Schmidt (5), Hemmelmann (3), Neumann, Lau, Vahle, Leonov

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