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Im Heimspiel gegen Teutonia Riemke hatten die Verbandsliga-Handballerinnen der PSV II reichlich Grund zur Freude.

Handball

PSV II feiert wichtigen Sieg

Recklinghaus - Den Verbandsliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen II und ihrem Trainer Christoph Elvert ist eine Riesenlast von den Schultern gefallen. Der Aufsteiger gewann das Kellerduell gegen den SV Teutonia Riemke mit 29:20 (16:11).

„Dieser Sieg war wichtig fürs Selbstvertrauen“, stellte Elvert erleichtert fest. Daher rechnet sich der Aufsteiger vor dem Spiel bei der SG TuRa Halden-Herbeck und gegen Schlusslicht HSG Schwerte/Westhofen aus, das Punktekonto weiter aufzufüllen.

So wie gegen die Bochumerinnen. Daran ließ die PSV von Beginn an keinen Zweifel aufkommen und spielte sich schnell eine 7:1-Führung heraus (11.). „Wie so oft“, stöhnt Elvert, war es aber mit der Herrlichkeit bald wieder vorbei. „Wir haben Riemke mit einfachen Fehlern stark gemacht.“

Die Gäste kamen bis auf drei Tore heran. Nach dem 13:10 (25.) hatte der Teamchef genug gesehen und richtete in einer Auszeit deutliche Worte an seine Belegschaft. Mit Erfolg. Der Verbandsliga-Neuling setzte sich wieder ab und startete mit einer beruhigenden Führung in die Halbzeitpause.

„Wir haben wieder 45 Minuten ordentlich, teilweise gut Handball gespielt“, lobt Elvert. Das mündete in ein 24:14 (46.). Von einer Vorentscheidung wollte der Trainer zu diesem Zeitpunkt noch nicht sprechen. In den letzten Wochen hatten die Recklinghäuserinnen oftmals das Spiel noch aus den Händen gegeben. Diesmal aber nicht.

Die PSV überzeugte mit einer guten Abwehrleistung und in der Offensive. Aus dem starken Kollektiv ragten Marie Peters, Annika Elvert und Melissa Reibold, die auf ungewohnten Positionen zum Einsatz kamen, etwas heraus.

PSV II: Leipholz, Karwat – Niehus (2), Peters, Roch, Sontowski (2), Ch. Elvert (2), Hellweg (2), A. Elvert (3), Fricke (7/1), Reibold (3), Bernemann (2), Willebrand (6/1)

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