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Für Juliane Sontowski (r.) und die PSV II startet am Sonntag die Verbandsliga-Saison.

Handball

Fokus auf die eigenen Stärken

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RECKLINGHAUSEN - Vorbereitung und Meisterschaft sind zwei Paar Schuhe. Daher blendet Stefanie Willebrand, Co-Trainerin des Verbandsliga-Aufsteigers PSV II, die Testspiele gegen höherklassige Mannschaften aus.

Auch wenn die Recklinghäuser Handballerinnen bereits mehrfach bewiesen haben, dass sie ihren Klassengefährten und auch Oberligisten auf Augenhöhe begegnen können, drückt die Teamverantwortliche ein wenig auf die Bremse.

„Das war in der Vorbereitung, Meisterschaftsspiele sind etwas ganz anderes.“ Vor der Heimpremiere gegen die DJK Coesfeld am morgigen Sonntag (13:45 Uhr, Halle Nord, Halterner Straße) startet der Aufsteiger, der bekanntlich den Durchmarsch von der Bezirks- in die Verbandsliga geschafft hat, ohne Angst. Aber mit dem nötigen Respekt vor der neuen sportlichen Umgebung, wie Stefanie Willebrand erklärt.

Dennoch befürchtet die spielende Co-Trainerin einen holprigen Auftakt: „Schwierig werden die ersten zehn Minuten sein“, vermutet Willebrand. Der Aufsteiger hofft, eine gesunde „Mischung aus Anspannung und Lockerheit“ zu finden, wie es die Rückraumspielerin formuliert. „Wir dürfen nicht zu zögerlich sein.“ Die PSV-Zweitvertretung soll auf ihre Stärken bauen, auch wenn die Personaldecke dünn ist.

„Wir haben acht Feldspieler und drei Torhüter. Das ist leider ein bisschen wenig“, berichtet die Co-Trainerin, die den urlaubenden Christoph Elvert vertreten wird. „Wir werden das Beste daraus machen.“

Mut macht dem Verbandsliga-Neuling aber die Vorbereitung auf diese Saison, die für die Recklinghäuserinnen mit einer Woche verspätet beginnt. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Stefanie Willebrand und erinnert an den Gewinn der Stadtmeisterschaft und dem Turniersieg tags darauf beim TV Rhede. „Ich hoffe, dass wir den Schwung in die Meisterschaft retten können.“

Über Coesfeld, das zum Auftakt dem FC Vorwärts Wettringen knapp mit 24:25 unterlag, hat die Co-Trainerin nicht viele Informationen bekommen. Was aber nicht weiter schlimm ist. „Wir konzentrieren uns auf uns selbst und auf unsere Stärken.“ Ein Motto, mit dem die PSV II in letzten beiden Spielzeiten recht erfolgreich war.

Das ursprünglich für vergangene Woche angesetzte Gastspiel bei Borussia Dortmund III wird übrigens am kommenden Donnerstag (20 Uhr) nachgeholt.

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